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Abschied Das letzte Angelus-Gebet

Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. kommt immer näher. Sonntagmittag sprach der scheidende Papst das letzte Angelus-Gebet und spendete seinen Segen. Am kommenden Donnerstag wird Benedikt XVI. sein Pontifikat niederlegen.

Stand: 25.02.2013

Vom Fenster seines Arbeitszimmers aus sprach das Oberhaupt der katholischen Kirche das letzte sonntägliche Angelus-Gebet und spendete seinen Segen. Zehntausende Menschen jubelten dem scheidenden Papst auf dem Petersplatz in Rom zu. Den Pilgern dankte Benedikt XVI. für ihren Zuspruch und ihre Gebete. Es war der vorletzte große Auftritt des 85-jährigen Papstes. Sein Rücktritt bedeute jedoch nicht, dass er die Kirche verlasse. Er werde ihr weiterhin dienen.

"Im Gegenteil, wenn Gott mich ruft, geschieht das, weil ich der Kirche weiter dienen kann mit derselben Hingabe und derselben Liebe wie bisher, aber in einer angemesseneren Weise für mein Alter und meine Kräfte"

Papst Benedikt XVI. bei seinem letzten Angelus-Gebet

Spekulation über Konklave

Laut Vatikan-Sprecher Federico Lombardi könnte das Konklave bereits vor dem 15. März beginnen. Normalerweise gilt eine Frist von mindestens 15 Tagen nach dem Beginn der Sedisvakanz ("leerer Stuhl Petri"). Damit soll es den Kardinälen aus aller Welt ermöglicht werden, die Reise nach Rom rechtzeitig anzutreten.

Durch die Ankündigung des Rückzugs vom Amt können die kirchlichen Würdenträger aber schneller zur Wahl eines neuen Papstes zusammenkommen. Am 11. Februar gab Benedikt XVI. auf Latein bekannt, dass er sein Pontifikat aufgeben werde. Bis zu seinem Rücktritt am 28. Februar nimmt der scheidende Papst noch viele Termine wahr. Am Mittwoch folgt mit der Generalaudienz der letzte öffentliche Auftritt des deutschen Papstes.

"Auch wenn ich mich nun zurückziehe, bin ich im Gebet immer nah bei euch und ihr werdet immer nah bei mir sein, selbst wenn ich für die Welt verborgen bleibe"

Papst Benedikt XVI. bei seinem Treffen mit dem römischen Klerus

Andrang auf dem Petersplatz

Zur ersten Generalaudienz nach seiner Rücktrittsankündigung hatte Papst Benedikt XVI. am Aschermittwoch tausende Gläubige in Rom empfangen. Er dankte allen Gläubigen für die Liebe und das Gebet, mit dem sie sein Pontifikat begleitet hätten. Er habe sich "in voller Freiheit zum Wohl der Kirche" entschlossen, auf sein Amt zu verzichten.

Was der Wechsel auf dem Heiligen Stuhl in Rom für die Gläubigen bringen wird, ist noch völlig offen. Manche erhoffen sich vom neuen Papst Reformen. Über die Frage, wer neuer Papst werden soll, gibt es natürlich höchst unterschiedliche Ansichten. Während manche auf den ersten afrikanischen Papst hoffen, halten andere das für unrealistisch. Auch die Frage, welches Alter und welchen kulturellen Hintergrund das neue Kirchenoberhaupt haben sollte, scheidet die Geister.


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Keine Kommentare mehr möglich.

Fricker Leonhard, Donnerstag, 28.Februar, 07:05 Uhr

4.

Gut formulierte Kommentare von Ministerpräsident Seehofer

Kunst, Mittwoch, 27.Februar, 01:26 Uhr

3. Papstnscht im b r

Ich wäre sehr glücklich,wenn es möglichbwäre, die Filme der langen papstnacht noch einmal im Internet sehen zu können,da ich leider den bayrischen Fernsehkanal. Nivht
Anschauen kann . Ich werde Benedikt xvi in seiner so herzlichen und Intellektuellen Anregung vermissen


Mit freundlichen Grüßen
A. Kunst

Ferdinand Peter, Dienstag, 26.Februar, 15:55 Uhr

2. Past Abschied

Hier geht eine Ära zu Ende dessen Tratition niemand erfassen kann. Ich bin nur traurig wenn ich an den Abschied denke. Dieser Papst war richtungsweisend, er wird uns sehr fehlen.