8

Wintereinbruch 170 Unfälle in Niederbayern und der Oberpfalz

Der Wintereinbruch in Niederbayern und der Oberpfalz hat am Abend und in den Nachtstunden zu zahlreichen Unfällen geführt. Das Polizeipräsidium Oberpfalz meldete 57 Einsätze, in Niederbayern kam es zu über 110 Unfällen.

Von: Siegfried Höhne

Stand: 16.01.2016

Symbolbild Glätteunfall auf der A3 bei Sinzing | Bild: Ratisbona Media

Dabei wurden insgesamt 17 Menschen verletzt, ansonsten blieb es bei Blechschäden. Der schwerste Unfall ereignete sich auf der A 93. Dort kam zwischen Saalhaupt und Hausen im Landkreis Kelheim ein 20-jähriger Autofahrer ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanke. Anschließend wurde er noch von einem überholten Fahrzeug erfasst. Der 20-Jährige wurde schwer verletzt.

Mutter mit drei Kindern verletzt

Ebenfalls im Landkreis Kelheim stießt eine Autofahrerin zwischen Essing und Ihrlerstein auf schneeglatter Straße mit einem Auto zusammen. Insgesamt wurden fünf Menschen zum Teil verletzt, darunter auch drei Kinder.

Zahlreiche LKWs blieben an Steigungen hängen. Schwerpunkte waren die A 3 zwischen Bogen und Straubing bzw. zwischen Aicha v. Wald  und Passau. Im Laufe der Nacht beruhigte sich die Lage. Für das Wochenende sind nur noch vereinzelt Schneefälle angesagt. Für die Ruselbergstrecke zwischen Deggendorf und Langdorf besteht jedoch nach wie vor Schneekettenpflicht für Lastwagen.


8

Keine Kommentare mehr möglich. Hinweise zum Kommentieren finden Sie in den Kommentar-Spielregeln.)

Roland, Montag, 18.Januar, 11:17 Uhr

3. Völlig überfordert - leider auch der BR

Ein Wintereinbruch im Januar ist nun wirklich nur eine sehr kleine Sensation.
Wirklich erschreckend ist es aber, Autofahrer zu sehen, die in keinster Weise auf die veränderten Straßenverhältnisse reagieren.
Ich gehöre sicher nicht zu den Kriechern, aber bei schneebedeckten und glatten Straßen das Tempo zu reduzieren gehört zu den Grundthemen einer angepassten Fahrweise.
Man wundert sich dann aber schon sehr, wenn man auf einer Staatsstraße im Landkreis regen gerade an mehreren Fahrzeugen vorbeifähr, die in den Straßengraben gerutscht sind und man DABEI überholt wird.
Noch erschreckender fand ich aber die Meldungen des BR: "Der Wintereinbruch bereitet in Niederbayern und der Oberpfalz keinerlei Probleme."
Diese Meldung wurde solange wiederholt, bis sie von der Meldung: "170 Unfälle in Niederbayern und der Oberpfalz" abgelöst wurde.
Diese Art von Berichterstattung finde ich sehr bedenklich. Warnungen wären für offensichtlich viele überforderte Verkehrsteilnehmer besser gewesen.

Hannes, Samstag, 16.Januar, 22:49 Uhr

2. Bayern ist überfordert

mit dem ständigen unkontrollierten Zuzug kalt feuchter Luft in Form von Schnee. Die Landräte melden, dass sie einfach überfordert sind. Sollte das mit den ständigen Niederschlägen und frostigen Temperaturen anhalten, wird der Deggendorfer Landrat mit einem Laster voll Schnee vors Kanzleramt fahren.
Es muss endlich was getan werden, dass der Klimawandel bei uns ankommt.

derBÖSEwolf, Samstag, 16.Januar, 14:04 Uhr

1. Wintereinbruch?

ja mei.... es ist januar, und da kann man auch mal mit schnee rechnen....
zumal er lange vorhergesagt war....