Bischof in Regensburg Voderholzer wird im Januar geweiht
Der zukünftige Bischof des Bistums Regensburg, Rudolf Voderholzer, wird am 26. Januar geweiht. Der Ständige Vertreter des Diözesanadministrators, Michael Fuchs, hatte das Datum bereits vorab getwittert.
Details zu den Feierlichkeiten gebe es aber noch nicht, sagte ein Sprecher. Voraussichtlich werden aber um zehn Uhr der Weihegottesdienst und die offizielle Amtseinführung im Regensburger Dom gefeiert. Anschließend ist ein Festakt geplant.
Der künftige Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer, freut sich auf sein neues Amt: Er fühlt sich "von einer Welle des Zuspruchs getragen", sagte er dem Bayerischen Rundfunk. "Ich merke, wie hin und wieder die Freude durchbricht, alle Sorgen, Nebelschwaden wegwischt". Er sei stolz und froh über die Anerkennung, betonte der Trierer Dogmatik-Professor und sprach von einem "Sturm im Herzen".
Voderholzer hält sich zurück
Mit programmatischen Aussagen will sich Voderholzer noch zurückhalten, betonte aber: Er sehe sich ganz in der Tradition seiner Vorgänger, darunter Gerhard Ludwig Müller, mit dem er eng befreundet sei. Bei ihm habilitierte er an der Universität München und arbeitete als dessen Assistent.
Zunächst will Voderholzer viele Gespräche im Bistum führen. Der Termin von Bischofsweihe und Amtseinführung soll Ende Januar sein. "Das kommt drauf an, wann die Bischöfe Zeit haben, die mich weihen. Ich nehme mal an, sie werden sich Zeit nehmen", schmunzelte Voderholzer im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk.
Wehmut in der Gemeinde
Neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität Trier ist Voderholzer auch Seelsorger in dem kleinen Ort Kasel bei Trier. Dort werde er neben den Menschen und dem herzlichen Umgang auch das "Kaseler Nieschen" vermissen - die beste Weinlage im Ort. Aber das werde sich bestimmt organisieren lassen, so der 53-Jährige: "Man ist ja nicht so aus der Welt wie der Heilige Wolfgang, der von Trier nach Regensburg zog und wusste, dass er nie wieder zurück kommen würde."
Rudolf Voderholzer war nach der Berufung von Gerhard Ludwig Müller nach Rom schnell als dessen Nachfolger gehandelt worden. "Nicht so wahnsinnig überraschend", meint Voderholzer dazu, er leitet das Institut Papst Benedikt XVI. mit Sitz in Regensburg, das dessen gesammelte Schriften herausgibt. Der neue Bischof zeigt Humor:
"Ich habe dem Papst die Schriften organisiert, und sein Haus haben wir schön hergerichtet als Begegnungsstätte - das hat man jetzt davon."
Rudolf Voderholzer
Ende Januar soll Rudolf Voderholzer dann offiziell zum neuen Bischof von Regensburg geweiht werden.

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