Oberpfalz

Regensburger Serienvergewaltiger Tatverdächtiger beging Suizid

Bei der Fahndung nach einem Serienvergewaltiger hat die Regensburger Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der Mann steht im dringenden Verdacht, zwei Frauen vergewaltigt zu haben. Er tötete sich im September 2012.

Stand: 20.02.2013
Das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg | Bild: picture-alliance/dpa

1997 vergewaltigte der bisher Unbekannte im Weißgerbergraben in der Regensburger Altstadt eine Frau, 2007 in der Schwabenstraße im Kasernenviertel im Südosten. Außerdem versuchte er im vergangenen August erneut, eine Frau zu vergewaltigen.

Damals wollte er in der Augsburger Straße im Stadtteil Kumpfmühl eine 26-jährige Studentin von ihrem Fahrrad in ein Gebüsch ziehen. Als eine Passantin zu Hilfe eilte, flüchtete der Mann. DNA-Spuren brachten die Verbindung zu den Vergewaltigungen von 1997 und 2007. Nach Informationen der Polizei lebt der Verdächtige nicht mehr: Er tötete sich im September vergangenen Jahres selbst.

Ungeklärter Überfall

Offen ist, ob er auch der Mann ist, der Anfang September 2012 in der Frankenstraße im Stadtnorden eine Frau überfiel. Die 19-Jährige war angegriffen worden, kurz nachdem sie aus einem Taxi stieg. Sie konnte sich selbst befreien. Ein DNA-Abgleich brachte kein verwertbares Ergebnis.

Aufwändige Fahndung

Unter anderem mit diesem Bild eines Teppichmessers hatte die Polizei nach dem Täter gefahndet.

Die Polizei hatte eigens für die Fahndung nach dem Vergewaltiger die Ermittlungsgruppe "1997" eingerichtet. Außerdem hatte sie Fahndungsplakate in der Stadt verteilt. Bereitschaftspolizisten befragten im Sommer zudem stundenlang Anwohner im Stadtteil Kumpfmühl, allerdings ohne Erfolg.

Wie die Polizei den Täter ausfindig machte und alle weiteren Details will sie am Freitag (22.2.) bei einer Pressekonferenz erläutern.


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