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Von Zika-Virus alarmiert Krones würde Mitarbeiter nach Hause holen

Wegen der Bedrohung durch das Zika-Virus sind auch einige ostbayerischen Unternehmen, die in Südamerika aktiv sind, alarmiert. Die Firma Krones aus Neutraubling (Lkr. Regensburg) würde für ihre Mitarbeiter sogar besondere Maßnahmen treffen.

Stand: 03.02.2016

Krones Neutraubling | Bild: picture-alliance/dpa

Bei dem Hersteller von Getränkeabfüllanlagen hat zwar bislang noch kein deutscher Mitarbeiter der Niederlassung in Brasilien um eine Heimreise gebeten. Sollten Kollegen dies aber wünschen, werde man sie zügig nach Hause holen, sagt Unternehmenssprecherin Danuta Kessler-Zieroth.

Regelmäßige Schutzinformationen

Generell seien die Mitarbeiter in Brasilien aber für Epidemien dieser Art bereits sensibilisiert. Krones-Mitarbeiter in Südamerika würden regelmäßig über Schutzmaßnahmen informiert. Krones betreibt in Sao Paolo ein Service-Center mit 350 Beschäftigten.

In Ostbayern gibt es nach Angaben der IHK Regensburg mehr als 100 Unternehmen, die im Brasilien-Geschäft tätig sind.

Brasilianischer Austausch

Die Medizinische Fakultät der Uni Regensburg hat ein Austauschprogramm mit der brasilianischen Hochschule Botucatu. Aktuell sind aber keine Studierenden in Brasilien. Erst im Herbst sollen wieder Regensburger Studenten nach Südamerika reisen.

Schwere Missbildungen möglich

Gerade für Schwangere soll das Zika-Virus, das sich zur Zeit in Brasilien rasant ausbreitet, gefährlich sein. Das Virus kann bei Ungeborenen zu Mikrozephalie führen, einer Missbildung des Schädels.


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