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Regensburger Bischof Islam ist eine "postchristliche Erscheinung"

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat deutliche Zweifel an einer Verständigung zwischen Christen und Muslimen angemeldet. Der Islam sei eine "postchristliche Erscheinung, die mit dem Anspruch auftritt, die Kerngehalte des Christentums zu negieren", sagte er.

Stand: 30.01.2017

Rudolf Voderholzer | Bild: picture-alliance/dpa

Als Beispiele nannte er den Glauben an den dreifaltigen Gott, die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus sowie die Erlösung durch dessen Kreuzestod.

"Nur wer seinen eigenen Glauben entweder nicht kennt oder nicht ernst nimmt, kann hier eine weitreichende Integration des Islam als Islam für möglich halten"

Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer.

Nicht allen, die sich Sorgen um die abendländische-christliche Kultur machten, dürfe man von vornherein "alle möglichen pathologischen Phobien unterstellen". Voderholzer äußerte sich bei einer Pontifikalvesper im Regensburger Dom zum vierten Jahrestag seiner Bischofsweihe. Die Welt der Gegenwart sei zutiefst von christlichen Glaubensvorstellungen und den daraus resultierenden Werten durchdrungen, ergänzte der Theologe. Diese seien "unser aller Sorge wahrlich wert".

"Christlich transformiert"

Das Abendland sei keine statische Größe, sondern sei gewachsen und habe dabei viele Einflüsse und Kulturen aufgenommen. Es sei aber auch nicht einfach die Summe unterschiedlicher Kulturen, sondern die Einflüsse seien "christlich transformiert".

"Unser Festkalender, das Zeitempfinden überhaupt, die Kunst, ob darstellend, Musik oder Literatur, die grundsätzliche Unterscheidung von weltlichem und geistlichem Bereich - auch das Phänomen Aufklärung - sei letztlich ohne die schon in der Heiligen Schrift selbst bezeugten Aufklärungs- und Entdivinisierungskonzept nicht zu denken."

Bischof Rudolf Voderholzer in einer Pressemitteilung

Im Anschluss an die Feier zeichnete Voderholzer verdiente Laien des Bistums für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Sankt-Wolfgangs-Verdienstmedaille aus und ernannte mehrere Priester zum Bischöflich Geistlichen Rat


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Krebs Roland, Donnerstag, 02.Februar, 15:18 Uhr

12. Bischof bezweifelt Integratinsfähigkeit des Islam

Vielen Dank Herr Bischof, spät, aber nicht zu spät trauen Sie sich das auszusprechen, was jeder Christ, der sich mit Koran, Mohammed, etc. befaßt klar erkennt.
Schade, daß Ihre Bischofsbrüder dies nicht tun, wahrscheinlich um einen E k l a t zu verhindern. Wann wachen wir Christen auf und machen einen klaren Unterschied zwischen dem einelnen Muslim (den wir lieben sollten) und dem Islam, den wir klar ablehnen sollten und der nicht zu Deutschland gehört.
Fragen Sie doch die offiziellen Vertreter des Islam, was hat der Islam "Neues" gebracht? Diese Frage hat der Islam seit dem Streitgespräch um 1100 nach Christus bis heute nicht beantwortet. Warum? Jesus Feindesliebe - Mohammed das Schwert. Sonst nichts. Das müssen wir doch den Menschen auf dieser Welt klar sagen. Wenn es die verantwortlichen Bischöfe nicht tun, wer denn dann?
mfg

Krebs Roland

Religionsflüchter, Donnerstag, 02.Februar, 10:38 Uhr

11. Dieser Bischof ist post-christlich !

Was ist an diesem Bischof Voderholzer im wohlmeinenden Wortsinn 'christlich'? Nichts!

Er ist nur ein weiterer dogmatischer Religionsfunktionär im eher schlechtesten Wortsinn.

Für mich ist dieser 'Christ' nur ein weiterer Grund allen judaistischen Religionen, egal ob Islam, Christen- oder Judentum, die grundlegende Achtung der Menschenwürde abzusprechen. Diesen Dogmatikern ist allen gemeinsam, dass sie die einzig wahre Wahrheit für sich beanspruchen und bei Bedarf mit allen Mitteln die Missionierung der ungläubigen Welt betreiben.

Da ist es nicht mal unpassend das Trump seinen Amtseid auf zwei Bibeln schwört. Doppelt menschenverachtend hält vielleicht besser.

P.S.: Und das Treiben solcher Religionsfunktionäre wird auch noch über Steuern finanziert und ist staatlich legitimiert.

Religionsflüchtling, Donnerstag, 02.Februar, 10:21 Uhr

10. Dieser Bischof ist post-christlich !

Was ist an diesem Bischof Voderholzer im wohlmeinenden Wortsinn christlich? Nichts!

Er ist nur ein weiterer dogmatischer Relgionsfunktionär im schlechtesten Wortsinne.

Für mich ist dieser 'Christ' ein weiterer Grund allen judaistischen Relegionen, egal ob Islam, Cristen- oder Judentum, die Glaubwürdigkeit abzusprechen.
Diese leiden alle an dem gleichen, kranken Anspruch auf die einzig wahre Wahrheit und dem ungebrochenen Missionierungswillen für die Welt.

Da ist es nicht zwingend unpasssend, das Trump gleich auf zwei Bibeln schwört. Doppelt menschenverachtend hält vielleicht besser.

P.S.: ...und das Treiben solcher Religionsfunktionäre wird in Deutschland auch noch über Steuern finanziert.

DAF, Dienstag, 31.Januar, 20:56 Uhr

9. Endlich!

Wenn ich mich als Christ ernst nehme und Jesus für mich der Messias ist, so sind die Aussagen von Bischof Voderholzer alternativlos.
Solche Stimmen aus der Bischofsebene der Katholischen Kirche hört man in Deutschland bisher noch selten.

Klaus Kegebein, Dienstag, 31.Januar, 09:12 Uhr

8. Nicht zuende gedacht

Mit der gleichen Logik könnte er sagen, das Christentum sei eine „postjüdische Erscheinung, die mit dem Anspruch auftritt, die Kerngehalte des Judentums zu negieren“, denn die christlichen Kirchen lehren vieles, was dem jüdischen Glauben widerspricht. Aber das sagt er nicht. Warum wohl?
Das ist nicht das erste Mal, dass Bischof Voderholzer auf den Islam mit Argumenten einprügelt, die genauso gut gegen das Judentum gerichtet werden könnte. Für einen Theologieprofessoren finde ich das reichlich peinlich. Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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