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Winterschwimmen Hahnbach 70 Hartgesottene sprangen in die kalte Vils

Ab ins kalte Nass! Etwa 70 hartgesottene Frauen und Männer haben am Dreikönigstag am Winterschwimmen in der Vils teilgenommen. Das Spektakel an der Vilsbrücke in Hahnbach (Lkr. Amberg-Sulzbach) begann um 14 Uhr.

Stand: 06.01.2016

Mit dem Schlachtruf "Patsch nass!" stürzten sich die Wagemutigen in das rund vier Grad kalte Wasser und schwammen etwa 2.000 Meter flussabwärts in Richtung Kickenweiher. Die Schnellsten waren nach etwa 40 Minuten am Ziel. Freudig begrüßt wurden die Teilnehmer von zahlreichen Zuschauern und Helfern, die heißen Tee reichten. Kleines Problem: Weil die Vils wenig Wasser führt und wenig Strömung hat, war es für die Schwimmer etwas anstrengender als sonst. Bei mehr Strömung mache es auch noch mehr Spaß, so die ersten Teilnehmer, die am Kickenweiher angekommen sind.

Zwei Schwimmer wegen Unterkühlung aus Wasser geholt

Zwei Schwimmer mussten wegen Unterkühlung bzw. wegen einer Knieverletzung von der Wasserwacht aus dem Wasser geholt werden, so Daniel Weidner von der Wasserwacht Hahnbach.

"Natürlich ist es anstrengend, in vier Grad kaltem Wasser zu schwimmen. Der Schutzanzug schützt einen zwar, aber der Körper kühlt doch ziemlich aus."

Daniel Weidner, Wasserwacht Hahnbach

Unter den Zuschauern war auch Oliver Mignon, stellvertretender Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. Das Winterschwimmen ist eine Veranstaltung, in der die Wasserwachtler ihre Einsatzbereitschaft auch im Winter unter Beweis stellen können und zugleich großen Spaß haben, so Mignon.

Profi- und Gaudischwimmer dabei

Die Wasserwacht Hahnbach veranstaltete das Winterschwimmen bereits zum 37. Mal. Hauptsächlich Mitglieder der örtlichen Wasserwacht, aber auch einige "Gaudi-Schwimmer" nahmen daran teil.

In der kalten Vils ging es heiss her


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