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Nach Lizenzentzug Streit um Challenge Regensburg soll vor Gericht geklärt werden

Die Challenge Family mit Sitz in Amberg will jetzt per Gerichtsbeschluss dem Regensburger Veranstalter die Nutzung der Marke Challenge verbieten. Das Landgericht in Nürnberg muss darüber heute entscheiden.

Von: Christine Lehner

Stand: 07.12.2017

Impressionen von der Laufstrecke mit Sebastian Neef (r) | Bild: Ingo Kutsche

Der Streit um den Regensburger Langstreckentriathlon Challenge geht in die nächste Runde. Das Landgericht Nürnberg soll heute darüber entscheiden, ob das Unternehmen Purendure um Veranstalter Tom Tajsich, der den Challenge-Triathlon ausrichtet, den Markennamen Challenge weiterhin führen darf. Das bestätigte eine Justizsprecherin dem Bayerischen Rundfunk.

Challenge Family will einstweilige Verfügung

Die Challenge Family GmbH mit Sitz in Amberg möchte vor dem Landgericht gegen die Regensburger Veranstalter-Firma eine einstweilige Verfügung erwirken.

Der Hintergrund sind Uneinigkeiten zwischen beiden Vertragspartnern. Die Challenge Family GmbH hatte dem Regensburger Veranstalter im November die Lizenz entzogen. Grund hierfür ist angeblich "geschäftsschädigendes Verhalten". Nun muss das Landgericht Nürnberg prüfen, ob der Vertrag zwischen den Partnern noch gültig ist, wenn Purendure der Markenname Challenge entzogen wird.

Joachim Wolbergs (links) neben Challenge-Veranstalter Tom Tajsich.

2016 hatte der Sportgeschäft-Besitzer Tajsich den Challenge-Triathlon erstmals als Lizenznehmer nach Regensburg geholt - auf Anregung seines Freundes Joachim Wolbergs. Der wegen der Korruptionsaffäre vorläufig suspendierte SPD-Oberbürgermeister ist gut befreundet mit dem Ehepaar Tajsich.

Die Challenge Family GmbH veranstaltet und lizensiert weltweit Triathlon-Großereignisse - alle unter dem Namen Challenge.


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