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Geflügelpest in Roding Sperrmaßnahmen werden aufgehoben

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest auf einem Rodinger Geflügelhof im Dezember sind die Sperrmaßnahmen am Freitag aufgehoben worden. Auch dürfe der betroffene Betrieb ab Februar wieder Tiere halten, teilte das zuständige Landratsamt Cham mit.

Stand: 22.01.2016

Geflügelpest in Roding (Lkr. Cham) | Bild: picture-alliance/dpa/Marc Müller

Damit sind nun auch Veranstaltungen wie Geflügelausstellungen und -märkte wieder zugelassen.

Auf dem Geflügelbetrieb im Stadtgebiet von Roding (Lkr. Cham) war bei einer routinemäßigen Kontrolle Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt, entdeckt worden. Daraufhin wurden insgesamt rund 13.000 Legehennen, Enten, Gänsen und Puten gekeult.

Umliegende Höfe betroffen

Am 7. Dezember hatte die Behörde ein Sperrgebiet von einem Kilometer um den Geflügelhof festgelegt. Auch für andere Geflügelhalter galten somit besondere Schutzvorschriften. Auf 14 umliegenden Höfen wurden virologische Untersuchungen durchgeführt sowie bei fast 30 Betrieben, die mit Tieren des gesperrten Betriebs in Kontakt gekommen waren.

Alle Untersuchungen verliefen negativ

Laboruntersuchungen hatten ergeben, dass es sich bei dem auf dem Geflügelhof gefundenen Virus H5N2 um einen niedrigpathogenen, also wenig krankmachenden, Erreger handelte. Dieser sei nun erloschen, erläuterte das Landratsamt. "Alle durchgeführten serologischen und virologischen Untersuchungen in den Kontaktbetrieben im Landkreis Cham und in den im Sperrgebiet gelegenen Betrieben erbrachten ein negatives Ergebnis."

Am 9. Februar soll der gesperrte Betrieb in Roding wiedereröffnet werden.


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