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Keine Chance für Pegida in Regensburg Weder Demo noch Gegendemo

Um eine mögliche Pegida-Kundgebung zu verhindern, haben Gegeninitiativen auf allen wichtigen Regensburger Plätzen Gegenveranstaltungen angemeldet. Ob am Samstag (07.11.15) jetzt überhaupt demonstriert wird, ist fraglich.

Stand: 06.11.2015

Schild auf einer Anti-Pegida-Demo | Bild: picture-alliance/dpa

Der städtische Rechtsreferent Wolfgang Schörnig geht davon aus, dass an diesem Wochenende überhaupt keine Kundgebung stattfindet, weder von Pegida-Anhängern noch von ihren Gegner. Die hatten im Vorfeld bereits für alle wichtigen Plätze in Regensburg Demonstrationen angemeldet. Schörnig teilte außerdem mit, dass etwaige Pegida-Anhänger ohnehin die 48-Stunden-Frist versäumt hätten, innerhalb derer eine Kundgebung angemeldet werden muss.

Wirbel um Pegida in Regensburg

Im Vorfeld hatte die angekündigte Pegida-Demonstration für großen Wirbel gesorgt. Über soziale Netzwerke bekamen Gegeninitiativen Wind davon. Die Kundgebung mit dem Titel "Asylrecht in Deutschland" kam allerdings sowieso nicht zustande, weil der Veranstalter nicht zu einem Kooperationsgespräch erschienen ist, zu dem die Stadt eingeladen hatte. Die Stadt Regensburg begrüßt diese Entwicklung.

"Die Haltung der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger ist eindeutig: Wir sind eine offene, tolerante Stadt und wir dulden hier keine Menschen, die vor dem Hintergrund von wahrhaftigen Ängsten von Menschen versuchen, politisch Kapital zu schlagen."

Joachim Wolbergs, Regensburger Oberbürgermeister (SPD)


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