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Trotz knappem Wohnraum in Regensburg Immer mehr Ferienappartments statt Wohnungen

In Regensburg werden immer mehr reguläre Wohnungen als Ferienappartements genutzt. Trotz dieser Entwicklung sieht die Stadtverwaltung derzeit noch keinen Grund, eine solche Umnutzung zu verbieten. Heute wird das Thema im Stadtrat diskutiert.

Von: Uli Scherr

Stand: 29.11.2016

Ferienwohnung zu vermieten (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa/Stefan Sauer

Aktuell sind in Regensburg 200 Ferienappartements offiziell registriert - das ist ein Plus von fast 25 Prozent innerhalb eines Jahres.

Keine Zweckentfremdungssatzung möglich

"Zweckentfremdungssatzung" - so heißt das Werkzeug, mit dem Städte wie München oder auch Berlin versuchen, die Umwidmung von knappem, regulärem Wohnraum in Feriendomizile zu verhindern. Eine solche Satzung wäre in Regensburg rechtlich nicht durchsetzbar, sagen die Experten in der Stadtverwaltung. Denn auch wenn hier die Zahl der Ferienappartements stark zunimmt: Ihr Anteil am gesamten Wohnungsangebot in Regensburg liegt immer noch bei verschwindenden 0,2 Prozent.

Ein gesundes Wachstum im Bereich Ferienwohnungen ist für eine touristisch geprägte Stadt wie Regensburg durchaus wünschenswert. Pro Jahr werden hier rund eine Million Gästeübernachtungen registriert - nur ein Prozent dieser Gäste mietet sich bisher in einer Ferienwohnung ein.

  • Uli Scherr | Bild: Timo Lauber Uli Scherr

    Uli Scherr ist Mitarbeiter im Regionalstudio Ostbayern in Regensburg


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