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Polizeieinsatz in Nittendorf Randalierer starb an Sauerstoffmangel im Gehirn

Der am Sonntag gestorbene Randalierer von Nittendorf ist nach ersten Untersuchungen der Rechtsmediziner einem Sauerstoffmangel im Gehirn erlegen. Das haben die Staatsanwaltschaft Regensburg und das Polizeipräsidium der Oberpfalz mitgeteilt.

Von: Guido Fromm

Stand: 17.07.2017

Ein Polizeiwagen mit Blaulicht | Bild: picture-alliance/dpa - Frank Leonhardt

Außerdem stellten die Mediziner innere Blutungen im Oberkörperbereich fest. Diese seien "mit dem Sturzgeschehen zu vereinbaren", so die Polizei.

Angriff auf Polizisten

Der 37 Jahre alte Mann hatte am frühen Sonntagmorgen in einer Nittendorfer Siedlung randaliert. Zuvor soll er in der Wohnung eines Bekannten Drogen und Alkohol konsumiert und anschließend eine Treppe hinab gestürzt sein. Als Polizisten vor Ort eintrafen, griff der Mann diese an. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Einsatz verletzt.

Beamte versuchten zu reanimieren

Der Randalierer musste nach dem Einsatz von Pfefferspray fixiert werden. Wie die Polizei mitteilte, verlor er daraufhin das Bewusstsein. Beamte und später eintreffende Rettungskräfte führten eine Wiederbelebung durch und brachten den 37-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er jedoch am Sonntagmittag starb.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollen nun den endgültigen Bericht der Rechtsmediziner sowie Ergebnisse weiterer Untersuchungen abwarten.


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