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Kampagne in Regensburg Präventionsprojekt: Kampf gegen K.O.-Tropfen

Die Stadt Regensburg will gegen den Einsatz von K.O.-Tropfen in Bars und Diskotheken vorgehen. Dazu startet der Sicherheitsbeirat der Stadt am Nachmittag eine Präventionskampagne.

Von: Siegfried Höhne

Stand: 12.10.2017

Plakat im Kampf gegen K.O. Tropfen | Bild: Stadt Regensburg

K.O.-Tropfen sind Drogen, die vor allem jungen Frauen ins Getränk gemischt werden. Die Betroffenen werden dann benommen und oft willenlos. Im schlimmsten Fall nutzen das die Täter aus und vergewaltigen die Frauen.

Anstieg in der Oberpfalz

Die Zahlen sind in der gesamten Oberpfalz in den letzten Jahren gestiegen. Die Polizei spricht von 13 bekannt gewordenen Fällen in diesem Jahr in der kompletten Oberpfalz, zwei davon in Stadt und Landkreis Regensburg. 2016 hat die Polizei oberpfalzweit 18 Fälle registriert, sechs davon in Regensburg.

Die Stadt Regensburg will nun mit Plakaten auf das Thema aufmerksam machen. Ein roter Boxhandschuh schlägt darauf Wassertropfen weg. "K.O. den Tropfen" steht groß darüber.

Nach Vergewaltigung schwanger

Kooperationspartner des Projekts sind das Landratsamt, der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband und die Schwangerenhilfsorganisation Donum Vitae. Dort kommen immer wieder junge Frauen in die Beratung, die nach einer Vergewaltigung aufgrund von K.O.-Tropfen-Einsatz schwanger wurden.


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