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Beschlossene Sache Polytec schließt Werk in Weiden: 91 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs

Die Polytec Group schließt ihr Werk in Weiden. 91 Jobs sollen bis zum Ende des Jahres 2019 wegfallen - obwohl das Unternehmen mit Sitz in Österreich Millionen-Gewinne einfährt.

Von: Margit Ringer

Stand: 07.12.2017

Polytec-Group-Logo | Bild: Polytec Group

Die Polytec Group mit Sitz in Österreich schließt ihr Werk in Weiden Ende des Jahres 2019. Das gab die Geschäftsleitung am Mittwoch bei einer Betriebsversammlung in Weiden bekannt. Damit verlieren 91 Mitarbeiter ihren Job in Weiden.

Über Sozialplan verhandeln

Grund für die Schließung des Werkes sei die Konzentration auf Großstandorte. Insgesamt 250 Millionen Euro Umsatz seien für elf Werke der Polytec Group einfach zu wenig, zitiert Betriebsratschef Armin Pausch aus der Betriebsversammlung. Ab Montag wird mit der Gewerkschaft IG BCE über einen Sozialplan und einen Interessensausgleich verhandelt, so Pausch.

Die Schließung "war bestimmt in der Pipeline", sagt er. Schon 2015 wurde die Mitarbeiterzahl drastisch verringert und es wurden Kapazitäten ins tschechische Chodová Planá verlagert. Bereits seit 2005 hätten die Mitarbeiter auf Lohnsteigerungen verzichtet, so Pausch.

Das Polytec Composites Werk in Weiden stellt Autoteile her: Heckdeckel für BMW zum Beispiel oder auch Unterbodenwannen für den E-Golf von VW. Auch Lkw-Teile für MAN werden künftig woanders produziert.


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Kommentare

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Bernhard, Donnerstag, 07.Dezember, 21:09 Uhr

3. Werksschließung

Und das ,wo tageins tagauf ihn den Nachrichten, projiziert wird ,wie die Wirtschaft ,angeblich boomt Siemens schließt Werke ,tysen Krupp ,bat Bayreuth ,weiden usw ...

  • Antwort von bergundtal, Freitag, 08.Dezember, 02:47 Uhr

    Viele Werke kosten Geld, wenig Werke bedeutet mehr Gewinn

Gundula , Donnerstag, 07.Dezember, 18:34 Uhr

2. Immer mehr Firmen entlassen Facharbeiter und Ingenieure. Neue Wirtschaftskriese?

Immer mehr deutsche Firmen entlassen Facharbeiter und Ingenieure. Bei uns hat bald der fleißigste Flüchtling keine Chance eine Arbeit zu finden, ohne berufliche Ausbildung noch weniger, Analphabeten hoffnungslos. Roboter gefährden Millionen Arbeitsplätze in Deutschland. Der verstärkte Einsatz von Robotern könnte in den kommenden Jahren weltweit hunderte Millionen Arbeitsplätze gefährden. Vermutlich bahnt sich wieder eine Kriese an wie 2008. Dann werden die Steuereinnahmen sinken. Wie und wo kann man dann noch die 22 Milliarden/J für Asyl & Integration auftreiben?

arbeitente Volk, Donnerstag, 07.Dezember, 17:13 Uhr

1.

Statistik wieder nicht gepaßt zum Jahresende schon sans da mit dem Rotstift bei den MITARBEITERN.
Der kleine Mann kann gehen die O B E R E N bleiben.