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Oberpfälzer Fichte Papst-Christbaum wird zu Spielzeug

Der Christbaum aus der Oberpfalz für Papst Franziskus soll noch bis Mariä Lichtmess auf dem Petersplatz in Rom stehen bleiben, so der Hirschauer Bürgermeister Hermann Falk auf Anfrage des BR. Danach werden aus dem Baum Kinderspielsachen gefertigt.

Stand: 28.01.2016

Christbaum steht auf dem Petersplatz in Rom.  | Bild: pa/dpa/Gabriel Bouys

Die Spielsachen sollen an die Kindergärten und -heime in Rom verteilt werden. "Damit wird man dem Ansinnen des Papstes gerecht, der bedürftigen Kindern helfen will", sagte Falk. Die letzte Bestimmung des Baumes sei noch einmal eine Bestätigung für alle Beteiligten, die die schwierigen Strapazen auf sich genommen und den Baum nach Rom gebracht haben.

Euphorie noch spürbar

Auch zwei Monate nach der Begegnung mit Papst Franziskus und dem emeritierten Papst Benedikt XVI. denke man noch gerne an diese "intensive Begegnung" zurück. In dieser Zeit seien die drei Gemeinden Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg (Lkr. Amberg-Sulzbach), die den Baum an den Vatikan gespendet hatten, zusammengewachsen. Die Euphorie sei noch spürbar.

In der Fastenzeit sollen in einem Abschlussabend noch einmal Bilder und Filme gezeigt werden: Vom Fällen der Fichte Mitte November im Hirschauer Ortsteil Ehenfeld, über den dreitägigen Schwertransport Richtung Rom bis hin zum Aufstellen auf dem Petersplatz.

Mariä Lichtmess

Der 2. Februar ist traditionell der Tag, an dem die Tannenbäume aus den Kirchen geräumt und die Krippenfiguren wieder verpackt werden. Es ist das letzte Fest in der Weihnachtszeit.


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