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Regenwetter Nach Sturmtief: Hochwassergefahr in Ostbayern steigt

Nach dem Sturmtief "Burglind" am Mittwoch werden für die kommenden Tage weiter Regenfälle erwartet. Mit den Flusspegeln steigt die Hochwassergefahr in Ostbayern. Vorwarnungen gibt es für Regensburg, Kelheim und Cham.

Von: Andreas Wenleder

Stand: 03.01.2018

Ein Hochwasser-Warnschild steht in der Nähe der Steinernen Brücke | Bild: BR/Uli Scherr

In Teilen Ostbayerns steigt die Hochwassergefahr. In den kommenden Tagen erwarten die Wasserwirtschaftsämter weiter starke Regenfälle. Dadurch werden die Pegel in der Region weiter steigen. Unter anderem auch durch das Tauwetter im Bayerischen Wald.

Meldestufe zwei in Neustadt und bei Pressath

In Regensburg sowie bei Kelheim und Cham könnten in den kommenden Tagen auch Keller überschwemmt werden. Schon am Mittwoch Nachmittag erreichte die Waldnaab in Neustadt und die Haidenaab bei Pressath die Meldestufe zwei. Mit überschwemmten Feldern und Wiesen muss gerechnet werden. Auch am Regen in Cham und an der schwarzen Laber bei Parsberg (Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz) sind erste kleinere Überschwemmungen möglich.

Meldestufe vier in Regensburg möglich

Mobiler Hochwasserschutz an der Donau in Regensburg

Nach einer ersten Vorwarnung des Wasserwirtschaftsamts Regensburg könnte der Donaupegel bei Regensburg am Wochenende sogar die Meldestufe vier erreichen. Trifft die Prognose zu, könnten in der Stadt Keller volllaufen. Ab morgen wird die Stadt den mobilen Hochwasserschutz aufbauen. Autofahrer werden gebeten, Autos umzuparken, die nahe am Donau- oder Regenufer geparkt sind.

Überschwemmungen durch Regen, Donau und Rott

Der Regen in Cham und die Donau bei Kelheim könnten in den kommenden Tagen die Meldestufe drei erreichen. Überschwemmte einzelne Gebäude und Straßen sind dann möglich. An weiteren Flüssen in der Oberpfalz sind kleinere Überschwemmungen möglich. In Niederbayern könnte die Donau in Passau oder die Rott betroffen sein.

Noch keine klaren Aussagen

Noch sind laut dem Wasserwirtschaftamt Regensburg aber noch keine klaren Aussagen zu treffen. Es ist noch nicht klar, wie stark der Regen in den nächsten Tagen ausfällt und wo genau er sich niederschlägt.


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