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Feuer vor drei Monaten Museum der Bayerischen Geschichte: Brandursache weiter unklar

Drei Monate nach dem Brand auf der Baustelle des Museums der Bayerischen Geschichte in Regensburg gibt es immer noch keinen Durchbruch bei den Ermittlungen. Auf Anfrage des BR hieß es von der Polizei, die Befragung der im Juli anwesenden Bauarbeiter sei inzwischen abgeschlossen.

Von: Max Bock

Stand: 13.10.2017

Fortschritt beim Bau des Museums der bayerischen Geschichte in Regensburg. | Bild: pa/dpa

Die Befragung habe aber zu keinen neuen Erkenntnissen in der Frage geführt, ob der Brand im Museum der Bayerischen Geschichte vorsätzlich gelegt wurde. Auch ein technischer Defekt ist möglich. Lediglich die Verwendung von Brandbeschleuniger konnte ausgeschlossen werden.

Keine Hinweise auf Täter

Die Regensburger Brandermittler stehen inzwischen in engem Kontakt mit ihren Kollegen aus Straubing, die das Großfeuer im neugebauten Wissenschaftszentrum vom vergangenen Freitag untersuchen. Ob es hier Zusammenhänge gibt, ist noch völlig offen. Laut Polizei wird der Stand der Ermittlungen zum Brand in Regensburg in Kürze an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Eine Einstellung des Verfahrens sei durchaus möglich, weil es keinerlei Hinweise auf mögliche Täter gibt.

Eröffnungstermin verschoben

So sah es nach dem Brand im Museum für Bayerische Geschichte aus.

Im Juli war in einem Nebengebäude des Museums für Bayerische Geschichte ein Feuer ausgebrochen. Daraufhin musste der Eröffnungstermin auf 2019 verschoben werden. Angesichts des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Freistaates beschloss das Kabinett jedoch Anfang Oktober, dass Teile des Gebäudes bereits im Juni 2018 kurzzeitig geöffnet werden sollen. Das geplante Museumsfest am 9. und 10. Juni 2018 am Donaumarkt soll stattfinden.


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