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Messerattacke in Regensburg Angreifer wohl psychisch krank

Nach dem Messerangriff in der Regensburger Innenstadt am Mittwoch gibt es keinen Hinweis auf eine politisch motivierte Tat. Die Polizei geht vielmehr von einer psychischen Erkrankung des 23-jährigen Syrers aus.

Stand: 29.03.2017

Messerstecherei in Regensburg | Bild: BR/Veronika Meier

Sein Opfer, ein 28 Jahre alter Deutscher, schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Beide kannten sich offenbar nicht. Der Syrer lebt seit vier Jahren als Asylbewerber in Deutschland. Er wurde in eine forensische Einrichtung gebracht.

Gegen den Tatverdächtigen wurde Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Mordes beantragt.

Opfer außer Lebensgefahr

Gegen 11.15 Uhr attackierte der 23-jährige Syrer den 28-jährigen Passaten am St.-Kassians-Platz in Regensburg mit einem Messer und verletzte ihn dabei schwer. Er war zunächst in Lebensgefahr. Der 28-Jährige befand sich in Begleitung seiner Ehefrau. Nach ärztlicher Versorgung in einem Regensburger Krankenhaus besteht die Lebensgefahr derzeit nicht mehr, sein Zustand ist stabil. Die Begleiterin blieb unverletzt.

Der Syrer griff sein Opfer unvermittelt an und stach ihm mit einem etwa zehn Zentimenter langen Messer in den Rücken. Der Täter verließ den Tatort und hinterließ dort das Messer. Passanten leisteten dem Opfer sofort erste Hilfe und hielten den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Die Polizei sprach den Passanten ein großes Lob für ihr couragiertes Handeln aus.


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