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Beamte verletzt Mehrere Übergriffe auf Polizisten in Regensburg

Bei Einsätzen in der vergangenen Nacht und Sonntagfrüh sind in Regensburg gleich mehrere Polizisten verletzt worden. Ein Beamter wurde von Jugendlichen krankenhausreif geschlagen, ein anderer geschubst und mit Bier übergossen. Gegen einen 17-Jährigen erging Haftbefehl.

Von: Marcel Kehrer

Stand: 14.01.2018

Ein Polizeiauto der Münchner Polizei mit der Aufschrift "110" steht auf dem Münchner Odeonsplatz. | Bild: BR/Fabian Stoffers

Der erste Fall ereignete sich am Samstagabend in der Nähe des Regensburger Hauptbahnhofs. Ein Polizist wollte mit seinem Kollegen eine 15-köpfige Jugendgruppe stellen. Sie hatte zuvor eine Personenkontrolle vor einem Einkaufszentrum am Hauptbahnhof lautstark kommentiert und gestört. In dem Handgemenge bekam der Polizist einen Faustschlag auf den Hinterkopf. Ein weiterer Jugendlicher trat dem Beamten mit dem Fuß gegen den Kopf. Mit einer Platzwunde über dem Auge und einer Gehirnerschütterung wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Geschubst und mit Bier übergossen

Sonntagfrüh gegen 1 Uhr wurden Regensburger Polizisten angegangen, als sie wegen Ruhestörung zu einer Party gerufen wurden. Der Gastgeber schubste einen Beamten zu Boden. Partygäste überschütteten die Polizisten mit Bier. Die Polizei musste weitere Streifenwagen als Verstärkung schicken. Einer der Polizisten brach sich den Knöchel und musste ins Krankenhaus.

Im Regensburger Stadtteil Leoprechting stach ein 33-Jähriger mit einer langen Schraube in Richtung eines Polizisten. Die Beamten waren gegen 4 Uhr Früh wegen einer Auseinandersetzung in einer Wohnung gerufen worden. Der 33-Jährige stand offenbar unter Drogen. Bei ihm wurde auch eine Aufzuchtanlage für Cannabis gefunden.

Haftbefehl erlassen

Gegen einen 17 Jahre alten Jugendlichen ist am Sonntag Haftbefehl erlassen worden. Er wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt und bereits in eine Haftanstalt gebracht, wie das Polizeipräsidium in Regensburg am Abend mitteilte.


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Renate E., Sonntag, 14.Januar, 17:34 Uhr

10. Wir lautete doch mal so ein Spruch über Ghetto-Zustände?

Wenigstens hat man bei einem Einsatz die Unkosten herein bekommen, also ideell... Nein, eigentlich ist es schlimm, was in diesem Land an Verrohung mittlerweile zum Alltag gehört. Aber es wurden ja mahnende Stimmen ignoriert bis angefeindet.

Salamoon, Sonntag, 14.Januar, 17:21 Uhr

9.

Solange unsere Politiker nur reden und die Gesetze nicht richtig verschärfen wird sich wenig ändern.

Nicht Lustig, Sonntag, 14.Januar, 17:05 Uhr

8.

"Ein Beamter wurde von Jugendlichen krankenhausreif geschlagen, ein anderer geschubst und mit Bier übergossen."

Was kommt zu solchen Angriffen als Konsequenz von Polizei und Feuerwehr - zusätzliche Deeskalationsschulungen!

Was sollte die Antwort, sein angemessene Strafen - z.B. Müll einsammeln, Graffitis entfernen oder Jugendarrest, aber ohne Fernsehen und Handy.

Wer Asyl beantragt hat - ablehnen, da das deutsche Rechtssystem abgelehnt wird.

Many, Sonntag, 14.Januar, 16:58 Uhr

7. Polizei

ist in der öffentlichen Darstellung zum Prügelknaben Degradiert worden, mit kräftiger Hilfe von Grünen und Linken. Jeder Polizeibeamte hat ständig im Kopf ,daß eine falsche Bewegung oder Tätigkeit das Ende seiner Laufbahn einläuten kann. In vielen Staaten hat die Polizei mehr
Macht und Ansehen als bei uns. Durch eine zu lasche Einstellung bei Recht und Gesetz durch unsere Regierung und Justiz ist den Gegnern
des Staates Tür und Tor geöffnet. Seit den"68ern" zieht sich das Feindbild "Polizei und Staat" durch unser Land. Selbst die Justiz ist mehr bei den Tätern als beim Opfer. Die jüngste Vergangenheit zeigt uns genügend Beispiele.

dorle, Sonntag, 14.Januar, 16:33 Uhr

6. Gesellschaft

Die Regensburger sind halt auch nicht mehr das, was sie mal waren. Unsere Gesellschaft wird sich verändern, wie wahr.