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Milchviehhalter des Jahres Ceres-Award geht an Oberpfälzer Milchbauer

Der Milchviehhalter des Jahres kommt aus der Oberpfalz. Michael Kneißl aus Pyrbaum im Landkreis Neumarkt hat am Mittwochabend bei der Verleihung des Ceres-Awards in Berlin den Titel als "Landwirt des Jahres" in der Kategorie Milchviehhaltung abgeräumt.

Von: Margit Ringer

Stand: 12.10.2017

Der 30-Jährige betreibt seit zwei Jahren seine eigene Hofmolkerei und verarbeitet die Milch seiner 76 Kühe selbst. 5.000 Liter Vollmilch und bis zu 7.000 Becher Joghurt pro Woche liefert er dann an 35 Supermärkte rund um Pyrbaum, in Neumarkt und Nürnberg.

"Der Sieger ist Milchviehhalter aus Leidenschaft. Die Zusammenarbeit mit der Familie ist ihm wichtig. Statt mehr Menge, macht er mehr aus der Milch. Mit einer eigenen Marke bringt er seine Produkte an den Mann und die Frau. Für die Wünsche der Verbraucher hat er ein offenes Ohr und setzt sie schnell um."

Jury Ceres-Award

Ohne Geschmacksverstärker und gentechnikfrei

Die Produkte von Michael Kneißl im Supermarkt-Regal

Für sein Standbein hat er mehrere Kurse und Praktika absolviert und einige Zertifizierungen durchfahren, damit er an Edeka, Rewe und Kaufland liefern darf. Seine Produkte sind ohne Geschmacksverstärker und gentechnikfrei, darauf legt der 30-Jährige großen Wert. Er betreibt den Hof zusammen mit seiner Frau und seinen Eltern.

Gala im Berliner Kosmos

Den Ceres-Award verleiht der Deutsche Landwirtschaftsverlag (dlv) jährlich, er wird in elf Kategorien vergeben. In jeder Kategorie gibt es drei Landwirte aus Deutschland als Finalisten. Wer als Sieger in der Kategorie hervorgeht, erfuhren die Landwirte jeweils erst bei der Gala im Kosmos in Berlin. Schirmherr des Awards war der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied.

Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus

Neben der Kategorie Milchviehhaltung gibt es beim Ceres-Award die Kategorien Ackerbauer, Biolandwirt, Energielandwirt, Geschäftsidee, Geflügelhalter, Fleischrinderhalter, Junglandwirt, Manager, Unternehmerin und Schweinehalter. Aus den elf Gewinnern der Kategorien ermittelt die Jury auch einen Gesamtsieger. Für eine Teilnahme müssen sich die Landwirte aufwendig bewerben. Namensgeberin für den Award ist Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, des Wachsens und Gedeihens.


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asor, Donnerstag, 12.Oktober, 18:19 Uhr

5. Gratulation

Diesem Bauern und seiner Familie herzlichen Glückwunsch!
Es werden erstklassige Produkte hergestellt und in regionalen Geschäften verkauft. Schmeckt auch super! Dafür sage ich DANKE.

Renate E., Donnerstag, 12.Oktober, 15:30 Uhr

4. Glückwunsch und weiter so!

Ich gönne dem tüchtigen Mann diesen Preis von Herzen. Denn unsere Bauern haben es schwer, die müssen seit Jahren ums Überleben kämpfen und, was erschwerend dazu kommt, man kritisiert die in Deutschland unnütz und zu viel, anstatt dankbar zu sein.

kunzenbach, Donnerstag, 12.Oktober, 03:12 Uhr

3. wer bezahlt das alles

so eine preisverleihung und die preise kosten doch. wer bezahlt das alles? der verlag oder der schirmherr? bitte gebt bei solchen sachen doch auch den finanziellen hintergrund mit an.

  • Antwort von Peter, Donnerstag, 12.Oktober, 09:22 Uhr

    Wie wäre es mit nur einer Kleinigkeit Eigeninitiative? Ceres Award in eine Suchmaschine und wenn man will, liest man auf der Seite dieses Preises Preisgelder, Sponsoren usw.

    (Zeitaufwand 2 Minuten)

AS, Mittwoch, 11.Oktober, 19:09 Uhr

2. Gute Produkte

Habe ich schon öfters bei Rewe gekauft. Kann man nur empfehlen.

Anna, Mittwoch, 11.Oktober, 14:30 Uhr

1. Landwirtschaft

Geht doch. Bitte mehr von heimischen Produkten. Danke.