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Falsche Medienberichte Abgestürzter Fallschirmspringer der US-Armee nicht gestorben

Bei der großen Fallschirmspringerübung der US-Armee mit Nato-Partner Anfang der Woche gab es einen Leichtverletzten. Verschiedene Medien berichteten am Donnerstag von einem abgestürzten Fallschirmspringer, der kurz nach dem Absprung in einem Helikopter gestorben sein soll.

Von: Margit Ringer

Stand: 12.10.2017

Der Soldat, der zusammen mit 300 Briten und Franzosen am Montag über Schmidmühlen abgesprungen war, nahm aber bereits am Dienstag wieder an der Übung teil. Das bestätigt ein Sprecher der US-Armee dem BR.

Bei den Amerikanern zählt auch bereits jemand als verletzt, wenn er nur kleine Schnitt- oder Schürfwunden davon getragen hat. Medienberichte, es habe einen Toten bei den Absprüngen gegeben, sind falsch.

Zu schlechtes Wetter

Am Dienstag sollten 900 Fallschirmspringer aus neun Nationen über dem Truppenübungsplatz Hohenfels abspringen, diese Übung wurde aber aufgrund schlechten Wetters abgesagt. Als Ausweichtag war der Mittwoch geplant, auch da war das Wetter zu schlecht für die Absprünge. Am Dienstag landeten lediglich schwere Lasten, darunter auch sogenannte Humvees, also militärische Großfahrzeuge, an Fallschirmen auf dem Boden innerhalb des Truppenübungsplatzes Hohenfels.

6.000 Soldaten aus der ganzen Welt

Die Übung dauert bis zum 16. Oktober. Insgesamt 6.000 Soldaten aus zwölf NATO-Staaten nehmen daran teil. Mit der großen Luftlandeübung wollen die Soldaten eine sogenannte schnelle Anfangsoperation trainieren, bei der Personal samt Ausrüstung, Material und Fahrzeuge aus Flugzeugen abgeworfen werden und mit einem Fallschirm aufkommen.

Die Luftlandeübung findet jährlich statt, dabei verletzten sich in den vergangenen Jahren jeweils mehrere Fallschirmjäger zum Teil schwer (2016: zehn Verletzte, 2015: 33 Verletzte).


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Also, Freitag, 13.Oktober, 00:49 Uhr

2. Falsche Medienberichte

[...] "darunter auch sogenannte Humvees, also militärische Großfahrzeuge," [...]

Wenn Sie schon ein HMMWV als Großfahrzeug bezeichnen, was ist dann ein Kampfpanzer in Ihren Augen? Ein intergalaktisches Schlachtschiff??

SCNR

  • Antwort von vielfahrer, Freitag, 13.Oktober, 13:28 Uhr

    @Also
    Die Humvees, als militärische Großfahrzeuge, denke sind die größten Fahrzeuge die am Fallschirm abgeworfen werden.
    Ein Kampfpanzer wird bestimmt nicht mit Schirm abgeworfen.
    Ergo stimmt die Berichterstattung.
    RNCS

Turmspringer, Donnerstag, 12.Oktober, 15:06 Uhr

1. Club der Lügen

Was soll der Hype? Diese Soldaten haben sich für "Krieg" entschieden. Klar, dass sie dann auch üben müssen. Klar, dass da dann auch ein Risiko dabei ist.
Wenn man sieht wieviel Menschen von der US-Armee schon geschädigt und getötet wurden wird es schwer für mich da noch Mitleid oder Interesse entgegenzubringen. Ich empfehle als Lektüre den sehr guten Dokumentarfilm vom BR: Krieg im Paradies – der Fall Vieques.
Dort wird auch gezeigt wie massiv die eigenen US-Bürger für Kriegsübungen geopfert wurden und heute noch keine Entschädigung erhalten haben.
Verseuchungen durch die US-Armee haben wir hier in Deutschland auch, deshalb wäre es an der höchsten Zeit für einen Abzug aus Deutschland.
Die Lügen der US-Armee sollten endlich ein Ende haben. Das zynischste daran in Vieques müsste das alles sein(lt. US-Armee) wegen der Gefahr aus Deutschland! Siehe auch BR Film!