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Flüchtlingsunterkünfte in Regensburg Schulturnhallen gehören wieder dem Sport

Nach den Faschingsferien können sich Schüler in Regensburg wieder auf den Sportunterricht in ihren Turnhallen freuen. Schulen und Vereine können die Clermont-Ferrand-Turnhalle im Stadtwesten und die Sporthalle Nord der Albert-Schweitzer-Realschule wieder nutzen.

Stand: 15.02.2016

Feldbetten in der Clermont-Ferrand-Halle in Regensburg im Frühjahr 2015 | Bild: Stadt Regensburg

Beide Hallen waren in der Zwischenzeit als Notunterkünfte für Flüchtlinge genutzt worden. Jeweils bis zu 200 Menschen hatten hier in den letzten Monaten gelebt. Die Flüchtlinge wurden mittlerweile auf andere Einrichtungen verteilt, zudem hat die Stadt Regensburg auf einem ehemaligen Kasernengelände eine Alternative mit bis zu 400 Plätzen geschaffen.

Sprecherin: Keine Nutzung mehr als Notunterkunft

Nach Angaben der Stadt Regensburg sollen Schulturnhallen künftig nicht als Notunterkünfte für Flüchtlinge genutzt werden. Stadtsprecherin Juliane von Roenne-Styra sagte dem Bayerischen Rundfunk, dass im Notfall Plätze im Michlstift sowie in der früheren Prinz-Leopold-Kaserne zur Verfügung stehen. Container, die bisher ergänzend bei den Hallen aufgestellt waren, sollen weiter an den bisherigen Standorten verbleiben.

Zwei Hallen mit Flüchtlingen belegt

Insgesamt sind in Ostbayern nur noch zwei Schulsporthallen mit Flüchtlingen belegt. In Grafenau (Lkr. Freyung-Grafenau), sowie in Wiesau (Lkr. Tirschenreuth). Hier hofft die Regierung der Oberpfalz aber auf eine rasche Lösung.

"Wir sind guter Hoffnung in den nächsten Monaten eine Alternative zu finden."

Markus Roth, Pressesprecher der Regierung der Oberpfalz

Abgesehen von geringen Abnutzungsspuren seien die Hallen in gutem Zustand, sagte der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) Mitte Januar. Nach einer Grundreinigung werden sie jetzt wieder dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung gestellt.


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