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Kreuz fliegt dreimal in die Donau Das Wasser in Regensburg gesegnet

Wer am Sonntag das Donauufer bei der Steinernen Brücke passiert hat, wird vielleicht im ersten Moment gestutzt haben: Ein Holzkreuz wurde von der Brücke in die Donau geworfen - gleich dreimal, nur um anschließend auch dreimal von Schwimmern der Wasserwacht wieder herausgefischt zu werden.

Stand: 11.01.2016

Donausegnung | Bild: Bistum Regensburg

Nach der griechisch-orthodoxen Tradition wird zur Segnung dreimal ein Holzkreuz in den Fluss geworfen. Die Tradition rührt daher, dass im orthodoxen Kirchenjahr am 6. Januar das Fest der Taufe Jesu gefeiert wird. Alle orthodoxen Kirchen zelebrieren an diesem Feiertag eine Segnung des Wassers. Auch dieses Mal wurde das Kreuz durch Schwimmer der Wasserwacht nach jedem Werfen aus dem Fluss herausgeholt und wieder auf die Steinerne Brücke gebracht. Die Donau in Regensburg wurde jetzt schon zum dritten Mal auf diesem Weg gesegnet.

Gemeinsame Vesper im Dom

Ökumenische Donausegnung auf der Steinernen Brücke.

Nacheinander waren der griechisch-orthodoxe Bischof Evmenios von Lefka, der katholische Bischof Rudolf Voderholzer und der evangelische Regionalbischof Hans-Martin Weiss an der Reihe, das Kreuz in die Donau zu werfen. Dem Ereignis auf der Steinernen Brücke ging eine ökumenische Vesper im Regensburger Dom St. Peter voraus.


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