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Regensburger Bürgerfest Stadt zieht positive Bilanz

Am Wochenende war die Altstadt von Regensburg mal wieder eine einzige Festmeile. Auch der Bayerische Rundfunk sorgte auf der Bühne in Stadtamhof für gute Stimmung - mit viel Musik, tollen Tanzeinlagen und spannenden Interviews.

Stand: 26.06.2017

Die Band SBEKS beim Regensburger Bürgerfest | Bild: BR/Felix Kraus

Regensburg - der Tag nach dem Bürgerfest. Heute ist Aufräumen angesagt - Müllfahrzeuge, Kehrmaschinen und fleißige Männer in Orange dominieren das Stadtbild. Zehntausende Regensburger sowie zahllose Besucher feierten ausgelassen in den Gassen der Altstadt sowie in Stadtamhof: Am Wochenende lockte die Stadt mit viel Musik, Kunst, Theater, Unterhaltung und kulinarischen Leckereien.

Offizielles Plakat der Stadt Regensburg zum Bürgerfest

Ein vielseitiges Bühnenprogramm hatte auch der Bayerische Rundfunk parat: egal ob italienischer Pop, kubanische Klänge, Kabarett oder Frühschoppen. Die Coverband Hadé und die Bayern 3-Band brachten zum Auftakt am Freitagabend alle in Feierstimmung.

Trotz Hitze und verstärkten Sicherheitsvorkehrungen ziehen Stadt und Sicherheitskräfte eine sehr positive Bilanz. Dabei war der Andrang auf das Bürgerfest groß. So musste an allen drei Tagen der Weg über die Steinerne Brücke in den Abendstunden teilweise gesperrt werden. Der Behelfssteg, der während der Bauarbeiten an dem Wahrzeichen als Fußgängerüberweg dient, sei für die Massen zu klein gewesen, sagte Clemens Unger, Kulturreferent der Stadt.

"Man muss handeln, damit es keine Panik gibt. Und da war es notwendig - und das haben wir mit der Polizei auch so abgesprochen - dass wir die Brücke zeitweise sperren, bzw. nur in eine Richtung öffnen. Ich glaube, dass der überwältigende Teil der Besucher das toleriert hat."

Clemens Unger, Kulturreferent der Stadt

Die Rettungsdienste mussten im Vergleich zum letzten Bürgerfest 2015 allerdings öfters anrücken: 119 Versorgungen und 23 Krankenhaustransporte zählten die Hilfskräfte, meist aufgrund von Hitzeproblemen und Schnittverletzungen. Trotzdem blieb laut Polizei alles im Rahmen. Vier Körperverletzungen und die Rettung von drei Personen aus der Donau zählten zu den größten Einsätzen. Aufgrund der Anschläge in den letzten Monaten sei die verstärkte Präsenz sogar sehr positiv aufgenommen worden, so Unger. Allerdings werden die Sicherheitskosten dieses Jahr die größten Kosten darstellen. Bisher war das immer die Müllbeseitigung.

Die meisten Besucher feierten friedlich an den 35 Bühnen, in den Gassen, Parks und auf den Plätzen der Altstadt. Das nächste Regensburger Bürgerfest 2019 soll dann im Zeichen der 50-jährigen Städtepartnerschaft stehen.

"Ein sehr, sehr friedliches und fröhliches und entspanntes Fest, einfach total vielfältig, alles geboten. Mir hat es sehr gut gefallen!"

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer

Das Programm auf der BR-Bühne in Stadtamhof Format: PDF Größe: 34,54 KB


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Wolfgang, Dienstag, 27.Juni, 09:23 Uhr

8. Eindruck Bürgerfest eines Anwohners

Wir wohnen mitten in der Innenstadt und der positive Eindruck vom Bürgerfest lässt die negativen Punkte (Lärmbelästigung, etc.) vergessen.
Die drei Tage waren jeder für sich sehr schön und unterschiedlich. Toll war auch die Fröhlichkeit und Begeisterung der Besucher, sehenswert der Film im Garbo von den Ursprüngen des Bürgerfest und eine außerordentliche Aussicht über Regensburg konnte man genießen, wenn man sich auf dem Alten Kornmarkt vom Kran in einem Käfig in luftige Höhen ziehen ließ.
Am Grieser Steg hatte man die Möglichkeit, Festivalatmosphäre zu schnuppern und sich im Regen oder in der Donau abzukühlen.
Man sollte allerdings den Besuch etwas planen, um zu den Hauptzeiten nicht an den Knotenpunkten zu sein und natürlich Pausen berücksichtigen.
Ein Lob an die Veranstalter, die den Ablauf bestens organisiert haben und an die sozialen Organisationen, die dafür sorgen, dass der Kommerz nicht Übergewicht bekommt.

regensburger60, Montag, 26.Juni, 12:24 Uhr

7. Bürgerfest nur für welche Bürger

Also ich haue sofort ab, und komme erst am Montag wieder. Die Anderen sollen sich amüsieren.
Kommerzkacke von der Tourismus GmbH gekapert und Werbe mäßig verbraten. So wie "Alles" in Regensburg

Anwohner XY, Montag, 26.Juni, 08:15 Uhr

6. Abzocke

Und mit Ihrer "Falschparker-Abzocke" hat die Stadt auch ganz schön was dran verdient - Bravo! Schön die Anwohner mit Lärm belästigen und dann noch einen Zettel verpassen weil vor lauter rücksichtloser Besucher nur noch Platz im Halteverbot für die Anwohner bleibt...

  • Antwort von regensburger60, Montag, 26.Juni, 15:28 Uhr

    Darum abhauen, das Fest ist nicht mehr für Regensburger Bürger sondern für Touristen. Die sind in dieser Stadt das "Wichtigste", und gehören noch die Vororte

Markus , Sonntag, 25.Juni, 16:22 Uhr

5. War doch schön

Es ist doch alle 2 Jahre das selbe. Die einen feiern, die anderen nörgeln. Ja natürlich muss niemand verhungern oder verdursten aber das Bürgerfest einseitig als Fress- und Saufmeile abzukanzeln ist eine sehr beschränkte Sicht der Dinge.
Man braucht sich doch nur mal das Programmheft ansehen um zu sehen, dass es eine grosse Vielfalt an Musik und anderen Veranstaltungen gibt und keineswegs fliehen die Regensburger und feiern die Auswärtigen, ich hab genug Einheimische gesehen. Wir sollten alle mal etwas entspannter sein, niemand wird gezwungen, auf sas Fest zu gehen und eine Stadt ohne Feste wärw doch ganz schön langweilig

  • Antwort von Regensburger, Sonntag, 25.Juni, 19:54 Uhr

    Es sind doch hier im BR Form immer wieder die gleichen Nörgler. Sollten sich lieber in ihren Keller einsperren und einfach die Klappe halten.

Josef, Sonntag, 25.Juni, 11:51 Uhr

4. Bürgerfest?

Es wurde 1973 von den Altstadtfreunden erfunden um den Bürgern Regensburg das Bewusstsein ihrer Heimstadt näher zu bringen und anderseits die Sanierung der Altstadt zu bewerben, es wurde von Bürgern für Bürger ausgerichtet und gemeinsam gefeiert.
Heute jagt nur ein Fress- und Saufstand den anderen und ab und zu spielt irgendwo eine Musik. Ging es früher gemächlich und geordnet zu so wird heute nur noch auf den Umsatz geschaut wo sich einige bereichern wollen, bei schlechten Wetter geht die Jammerei los über die hohen Standgebühren, wenn der Umsatz passt herrscht Stillschweigen.
Man könnte auch Konsumentenfest Regensburg dazu sagen. Die betroffenen Bürger Regensburg meiden in der Zeit ihre eigene Heimatstadt um den auswertigen fress- und saufenden Besuchern den Platz zu lassen den sie brauchen.

  • Antwort von Hans, Sonntag, 25.Juni, 14:57 Uhr

    ... und der BR rühmt sich, diesen Konsum- und Rausch-Wahn mit zu organisieren. Da kann man als Rundfunkbeitrags-Zahler einmal mehr sehen, wohin dieser Sender runtergewirtschaftet wurde....