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Blitzermarathon in Ostbayern 875 Temposünder gingen Polizei ins Netz

Auch die Polizeipräsidien der Oberpfalz und Niederbayerns haben ihre Bilanz des 24-Stunden-Blitzmarathons vorgelegt. Der schlimmste Raser in Ostbayern wurde demnach auf der A3 bei Sinzing im Landkreis Regensburg erwischt.

Von: Uli Scherr und Guido Fromm

Stand: 20.04.2017

Polizeibeamter bei Geschwindigkeitskontrollen bei Schwandorf | Bild: BR  /Andreas Wenleder

Der Mercedes-Fahrer aus Österreich war in einer Tempo-100-Zone mit 178 Stundenkilometern unterwegs. Abzüglich der Toleranz war er damit aber immer noch um 72 zu schnell, weshalb er mit einem Bußgeld von 600 Euro und einem dreimonatigen Fahrverbot in Deutschland rechnen muss.

Eine 32 Jahre alte Frau wird einen Monat ohne Führerschein auskommen müssen. Das Besondere an ihrem Fall: Sie war auf einer Kreisstraße bei Furth im Wald im Landkreis Cham in einer Tempo-60-Zone mit 120 Stundenkilometern unterwegs - allerdings während einer Probefahrt mit einem Pkw aus einem Autohaus.

Hände vors Gesicht hilft nicht

In Niederbayern versuchte der schlimmste Raser laut Polizei unerkannt zu bleiben. Als er auf der A3 bei Neuhaus am Inn (Lkr. Passau) mit 146 Stundenkilometern durch einen Tempo-80-Bereich fuhr, hielt er sich beide Hände vors Gesicht. Kurze Zeit später konnten Polizisten den 35-Jährigen aber stoppen. Ihn erwarten 880 Euro Bußgeld, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Insgesamt wurden in der Oberpfalz 427 Raser erwischt, in Niederbayern 448.

  • BR-Mitarbeiter Uli Scherr | Bild: Timo Lauber Uli Scherr

    Uli Scherr ist Mitarbeiter im Regionalstudio Ostbayern in Regensburg

  • Guido Fromm | Bild: BR/Markus Konvalin Guido Fromm

    Guido Fromm ist Mitarbeiter im BR-Studio Niederbayern/Oberpfalz in Regensburg.


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Ute, Donnerstag, 20.April, 21:28 Uhr

8. Erst Gehirn einschalten...

@Selim: Am sichersten wäre es alle Bürger einzusperren, dann würde gar nichts mehr passieren, nur blöd dann würde auch keiner mehr den Lohnsklaven spielen.

Merken Sie was?

  • Antwort von BR-Leser, Freitag, 21.April, 15:05 Uhr

    Selim merkt schon noch was. Für andere ist die Materie offenbar eine Überforderung.
    Das mit dem einsperren und Lohnsklaven hier zum Thema ist ungefähr genau so passend und sinnvoll,
    wie 'Draußen gibt es nur Kännchen'.

    "Erst Gehirn einschalten ..." >> vollkommen richtig erkannt.

Ex Panzerfahrer, Donnerstag, 20.April, 21:25 Uhr

7. Wahl?

Die Bürger können jederzeit und überall wählen, zwischen Sicherheit und Freiheit.
Die Mehrheit wählt die Sicherheit - wie lange noch?

  • Antwort von Helmut, Freitag, 21.April, 11:48 Uhr

    @ExPanzerfahrer: Ihre Aussage "Die Mehrheit wählt die Sicherheit" ist eine Illusion. Millionen von Autofahreren beweisen jeden Tag das Gegenteil.

Joschi, Donnerstag, 20.April, 21:12 Uhr

6. Abzocke!

Der "Frei"staat braucht Geld, die Autofahrer sollen mal wieder dafür her halten.
Das "erwirtschaftete" Geld wird dann, mal wieder wie meist zum Fenster rausgeworfen.

  • Antwort von N:F., Sonntag, 23.April, 17:02 Uhr

    Fahren sowie es sich gehört .

El Gringo, Donnerstag, 20.April, 20:47 Uhr

5. Sicherheit

Ist schon super, wie unser Innenminister um die Sicherheit seiner " Mitbürger " besorgt ist ! Weiter so!! Bei so viel Einsatz von Polizei kann man sich in Bayern voll beschützt fühlen. Der "rekord Halter " war noch dazu Ausländer , wenn auch nur " Ösi" ! Danke Herr Herman!

Selim, Donnerstag, 20.April, 18:31 Uhr

4. das Gerät Auto

heutige Autos sind in den Händen von solchen Leuten wie Waffen
Wenn ein Jäger seine Waffe misbraucht, wird ihm die Fähigkeit zur Führung der Waffe abgesprochen,
weil er nicht mehr zuverlässig ist.
Wie zuverlässig, dass man solchen Menschen die Autos lässt,
das lässt doch zuversichtlich auf die weitere Entwicklung
des Autoverkehrs bei uns blicken