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Problemhaus in der Innenstadt Giftiges Leitungswasser: Regensburger mit Wasserflaschen versorgt

Die Bewohner eines städtischen Gebäudes in der Regensburger Innenstadt müssen wegen maroder Leitungen mit Trinkwasser aus Kanistern und Flaschen versorgt werden. In Teilen des Gebäudes sei das Leitungswasser mit Blei, Eisen und Keimen belastet, bestätigt eine Stadt-Sprecherin.

Von: Andreas Wenleder

Stand: 13.10.2017

HVB-Gebäude in Regensburg | Bild: BR/Tobias Dörges

Vor allem Gebäude-Teile, in denen die Leitungen lange nicht genutzt wurden, seien betroffen. Bereits seit mehreren Wochen werde das Haus von der Stadt deshalb mit Wasserflaschen versorgt, so Stadtdsprecherin Juliane von Roenne-Styra.

Das Leitungswasser könne zwar zum Duschen verwendet werden, sollte allerdings nicht getrunken oder zum Zähneputzen verwendet werden. Die städtischen Ämter für Umwelt und Sport sind bereits seit längerem aus dem Haus ausgezogen, das die Stadt 2014 gekauft hatte.

Formaldehyd in Einbaumöbeln

Die betroffenen Leitungen sind aber nicht die einzige Altlast des Vorbesitzers. In dem Haus war bereits zuvor eine Belastung mit Formaldehyd festgestellt worden, die laut Roenne-Styra durch Einbaumöbel und die Decken-Verschalung entstanden sein soll. Bis zum Frühjahr sollen die Decken saniert werden.

Für die Sanierung der belasteten Leitungen gibt es dagegen noch keinen absehbaren Zeitrahmen.


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Kommentare

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Josef, Sonntag, 15.Oktober, 20:17 Uhr

1. Sind bestimmr mehr Häuser

betroffen die solche alten Leitungen noch haben. Eine Trinkwasseruntersuchung nach der Trinkwasserverordnung sollte für alle Vermieter zwingend zur Vorschrift gemacht werden und in der Jahresabrechnung für jeden Mieter ersichtlich sein, auch die Mikrobiologische Untersuchung.