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"Aufgekocht und fein serviert" Ausstellung rund um die Suppe in Schwandorf

Ob Michel in der Suppenschüssel oder der Suppen-Kaspar - all diese Figuren und ihre Geschichten drehen sich um die dampfende Vorspeise: die Suppe. Eine Ausstellung in Schwandorf widmet sich jetzt der Suppe und ihrer Terrine.

Von: Margit Ringer

Stand: 26.10.2017

Ab Donnerstagabend sind im Stadtmuseum Schwandorf mehr als 120 Suppenschüsseln und -terrinen von 1890 bis in die 80er ausgestellt. Sie stammen aus der Sammlung von Margit Graf. Dazu gibt es auch Kochbücher aus dieser Zeit sowie nostalgische Werbeartikel für Suppen, Brühwürfel und Co.

Kulturgeschichte des Essens

Jeder hat noch irgendeine alte Suppenterrine im Schrank stehen, in den meisten Fällen geerbt. Doch nutzt man sie heute noch und wenn ja, wie und zu welchen Anlässen? Das hinterfragt die Ausstellung und gibt zeitgleich einen Abriss der Suppengeschichte von der Steinzeit bis heute. Die Ausstellung ist damit auch eine kleine Kulturgeschichte des Essens und der Tischkultur.

Heute ist sie wieder angesagt

Suppe ist für Esser von null Jahren bis zum Tod bestens geeignet, war zeitweise Arme-Leute-Essen, noble Vorspeise im Rahmen eines feinen Menüs und avanciert inzwischen in der schnelllebigen Zeit immer mehr zum Hauptgericht. Von ihr leiten sich sämtliche Breie, Eintöpfe, Brühen und Soßen ab.

Die Ausstellung dauert bis 18. Februar. Zu sehen ist sie mittwochs, freitags und sonntags von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 12 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.


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