Winter-Chaos Schnee und Eis lähmen Verkehr in Franken
Starke Schneefälle haben am Freitag (08.02.13) und am Samstag den Verkehr in weiten Teilen Frankens zum Erliegen gebracht. Auf eisglatten Straßen gab es mehrere Verletzte. Auf der A9 mussten Eingeschneite sogar übernachten.
Am schlimmsten erwischte es die Reisenden auf der A9. Dort ging am Freitagabend (08.02.13) zwischen Rudolphstein im Landkreis Hof und Lederhose in Thüringen auf bis zu 40 Kilometern nichts mehr.
Tee für Eingeschneite
Nach Angaben der Autobahnpolizei mussten Hunderte Autofahrer die Nacht im Schneetreiben auf der Autobahn verbringen. Bei Temperaturen um minus fünf Grad versorgten Feuerwehr und das Technische Hilfswerk die Festsitzenden mit heißen Getränken und Decken. Der Stau löste sich erst am frühen Samstagmorgen auf.
THW hilft aus
Auf der A9 verwandelte sich die Fahrbahn in Oberfranken vor allem im Bereich Vogtlanddreieck und von Marktschorgast bis Gefrees in eine schneebedeckte Rutschbahn. Ähnlich sah es nach Polizeiangaben auf der A72 bis zur Landesgrenze nach Sachsen aus. Vor allem Lastwagen, die mit schlechter Winterbereifung ausgestattet waren, blieben an Steigungen hängen. Die Räumdienste waren im Dauereinsatz. Das THW Kulmbach, Naila und Hof unterstützte beim Anschleppen der liegengebliebenen Brummis.
Unfälle auf Eis-Fahrbahn
Heftige Schneefälle verwandelten am Freitag auch die A73 zwischen Eisfeld und Lichtenfels innerhalb kürzester Zeit in eine Rutschbahn. Auf der glatten und schneebedeckten Straße kam es zu fünf Unfällen durch zu hohe Geschwindigkeit. Verletzt wurde niemand.
Straßensperrungen und Verletzte
In Unterfranken führte der Wintereinbruch von Freitagnachmittag bis Samstagmorgen zu rund 100 Unfällen mit insgesamt elf Verletzten. Eine Frau, die in Würzburg von einem Auto angefahren worden war, wurde schwer verletzt. Starker Schneefall behinderte unter anderem den Verkehr auf der A3 bei Waldaschaff. Dort ereigneten sich in der Nacht auch die meisten Verkehrsunfälle.
Etliche Fahrzeuge bleiben hängen
Auf der Bundesstraße 26 zwischen Bischborner Hof und der Abzweigung Rothenbuch ging stundenlang nichts mehr. Dort waren auf spiegelglatten Fahrbahnen 15 Fahrzeuge hängengeblieben. Es kam zu mehreren Unfällen. Die B 26 musste für eine Stunde gesperrt werden.

Wetter

tammy, Montag, 11.Februar, 09:23 Uhr
3. ?!?!
Tee und Decken?!? wir standen 8 Stunden an der selben stelle auf der A9 und es kam niemand mit Tee oder Decken! Aber gut der Der Winderdienst direkt neben uns die Komplette Baustelle frei geräumt hat, aber nicht die eingeschneite Fahrbahn am ende des Staus!
Rebo, Samstag, 09.Februar, 19:45 Uhr
2. LKW mit mangelnder Bereifung
Warum hat der Gesetzgeber keine eindeutigen Vorschriften erlassen und
Winterreifen vorgeschrieben? Ist es wegen der laut Finanzminister Schäuble fehlenden
Souveränität seit 1945 und Rücksichtnahme auf ausländische LKW'S?
Helmuth Seidel, Samstag, 09.Februar, 19:25 Uhr
1. Winterchaos
Injeden Winter hört man das die Autofahrer auf der A9 in Oberfranken die Nacht im Auto verbringen müssen. Gut das THW und Rotes Kreuz dann Hilfe leisten können, wenn der Winterdienst versagt.