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Nach Vogelgrippe-Vorfall Landkreis Hof richtet Schutzzone ein

Nach dem Fund einer mit dem gefährlichen H5N8-Virus infizierten toten Ente im Landkreis Hof, hat das Landratsamt eine Schutzzone angeordnet. Im Radius von drei Kilometern um den Fundort wurde ein sogenannter Sperrbezirk eingerichtet.

Stand: 30.11.2016

Vogelgrippe in Bayern | Bild: picture-alliance/dpa

Der Sperrbezirk umfasst die Gemeinden Döhlau und Oberkotzau sowie Teile des Stadtgebiets Hof, teilte das Landratsamt mit. Innerhalb des Sperrbezirks dürfen gehaltene Vögel vorerst nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.

Sperrzone wird für 21 Tage

Ebenfalls dürfen sie die Sperrzone nicht verlassen und auch die Jagd auf Wildvögel ist vorerst verboten. Des Weiteren dürfen Hunde und Katzen nicht frei laufen. Die Sperrzone wird für 21 Tage eingerichtet. Im Radius von zehn Kilometern um den Fundort der toten Ente wurde zudem ein Beobachtungsgebiet festgelegt, das auch das gesamte Stadtgebiet von Hof umschließt. Auch hier gelten bestimmte Verhaltensregeln, ähnlich wie im Sperrbezirk.

Keine weiteren Vorfälle bisher

Weitere infizierte Wildvögel seien seit dem ersten Vogelgrippefall im Landkreis Hof zu Glück nicht gefunden worden, sagte der Hofer Amtstierarzt Dr. Gunther Illgen heute im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Mehrere tote Vögel wurden zur Kontrolle eingeschickt, keiner von ihnen wurde aber positiv auf das Virus getestet. Für den bei der Reiherente festgestellten H5N8-Virus sind besonders Wasservögel wie Enten, Gänse und Schwäne empfänglich. Eine Übertragung auf den Menschen gilt als unwahrscheinlich.


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