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Krug Bräu Breitenlesau Fränkische Kultbrauerei ruft Lagerbier zurück

Die oberfränkische Kultbrauerei Krug Bräu aus Breitenlesau ruft einige Chargen ihres Lagerbiers zurück. In den betroffenen Flaschen könnte der gesetzlich erlaubte Grenzwert des Stoffes Nitrosamin überschritten sein.

Stand: 14.09.2016

Bierkrüge  | Bild: picture-alliance/dpa

Eine Gefahr für die Gesundheit bestehe nicht, so Brauereichef Konrad Krug im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Es handelt sich um Lagerbier mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 2., 3., 8. und 10. Dezember 2016.

Rückruf gestartet

Bei einer routinemäßigen Untersuchung des Bieres durch das Ordnungsamt sei der Orientierungswert für Nitrosamin um 0,3 Prozentpunkte überschritten gewesen, so Krug. Die Brauerei habe daraufhin ihre Kunden sofort informiert und den Rückruf der betroffenen Lagerbier-Flaschen gestartet.

Fehler bei der Malzlieferung?

Das Nitrosamin kann laut Krug nicht in einer Brauerei entstehen. Er vermutet, dass eine belastete Malzlieferung den Wert nach oben getrieben hat. Der Chef der kleinen Familienbrauerei in der Fränkischen Schweiz betont, dass er alles Machbare zum Schutz seiner Kunden getan habe. Nitrosamin ist nur dann eine Gefahr für die Gesundheit, wenn es in sehr hohen Mengen konsumiert wird.

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