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Resolution gegen Stromtrassen Oberfrankens Bürgermeister und Landräte wehren sich

Bei einem Treffen von 40 oberfränkischen Bürgermeistern und fünf Landräten haben die Beteiligten eine Resolution gegen weitere Stromtrassen in ihrem Gebiet verabschiedet. Sie wehren sich gegen neue Planungen der Stromanbieter.

Von: Markus Klingele

Stand: 14.09.2017

Resolution gegen neue Trassen | Bild: BR-Studio Franken/Markus Klingele

Die Gemeinden und die Landräte lehnen die Trassenvorschläge P44 mod, P44 mod Var 2, P44 mod Var 2+ und P44 mod Var 3 im Entwurf des Netzentwicklungsplanes 2030 grundsätzlich ab. Die Landräte der Landkreise Lichtenfels, Bamberg, Kulmbach, Kronach und Forchheim unterzeichneten die Resolution zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (CSU), die zu diesem Treffen eingeladen hatte.

Oberfranken trägt große Last

Mit dem Ostbayernring, der Frankenleitung und der 380 KV Leitung von Remptendorf nach Redwitz, die hier gebaut wurden, trägt die Region schon eine große Last. Weitere Stromtrassen wären den Bürgern nicht mehr zuzumuten, hieß es auf einer Pressekonferenz am Mittwochabend (13.09.17). Erst vor zwei Jahren seien die Leitungen ausgebaut worden. Diese Leitungen müssten, bei einem Trassenvorschlag, nochmals abgerissen werden und neu, noch größer, ausgebaut werden. Auch ein Parallelbau wäre nicht begründbar.

Eingriffe in die Umwelt

Neben technischen Gründen sprechen für die Gegner der Stromtrassenpläne auch umweltfachliche Gründe dagegen. So heißt es in der Resolution, alle vorgeschlagenen Varianten greifen in erheblichem Maße in die Schutzgüter Mensch und Umwelt, insbesondere in schützenswerte FFH-Gebiete ein.


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Kommentare

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Johanna Kropp - 1. Vorsitzende der BI Brand e.V. , Donnerstag, 14.September, 19:51 Uhr

11. Stromtrassen im Landkreis Wunsiedel

Sehr geehrte Damen und Herren, wieso wird im Landkreis Wunsiedel nichts gegen die Stromtrassen getan?
Sind wir nicht mehr Oberfranken?

Irene Fickentscher, Donnerstag, 14.September, 18:42 Uhr

10. HGÜ Leitungen und Ausbau des Ostbayernring

Es geht doch wie immer nur um den Profit der Netzanbieter. Es wird in keiner Weise an die Folgeschäden für Menschen und Natur gedacht. Die Kosten für diese sinnlosen Trassen trägt der Bürger. Sie dienen in erster Linie dem europaweitem Stromhandel . Es wird Kohle- und Atomstrom aus dem Ausland transportiert.
Bevor man darüber diskutiert, wo und wie (Freilandmasten, Erdverkabelung) diese Leitungen gebaut werden, sollte man erst einmal überprüfen, ob es diese Stromautobahnen eigentlich wirklich braucht. Die Politik ist gefordert dies zu veranlassen.
Wir Bürger dürfen nicht aufgeben! Wir müssen für unsere Heimat und Gesundheit kämpfen.

Kerstin Köhler. Pädagogin für Geographie und Physi, Donnerstag, 14.September, 13:21 Uhr

9. Die Stromlüge- HGÜ Leitung durch das Fichtelgebirge Landkreis Wunsiedel

Wir kämpfen für den Erhalt einer intakten Natur in unserer Heimat und eine umweltfreundliche Energieversorgung mit regionaler Wertschöpfung zum Wohle unserer Kinder und Enkelkinder.Legt die Verantwortung für die Stromversorgung in die Hände der Kommunen, wie z.B die dezentrale Versorgung vor Ort, übergreifend durch Landkreise.Bei der HGÜ Leitung vertrocknet der Boden, Pflanzen verdorren. Die Stromkabel erhitzen sich in der Tiefe aug 60Grad Celsius.Die Temperatur an der Bodenoberfläche erhöht sich dauerhaft um 3 bis 4 Grad Celsius. Eine 2 Meter tiefe und 35- 65 Meter breite Schneise wird durch das Granitreiche Gebiet im Fichtelgebirge,durch Biotope, FFH Gebiete werden rücksichtslos durchschnitten, geschützte Tier-u.Pflanzenarten werden ausgerottet.Risiken für die Gesundheit, Leukämie bei Kindern, Krebserkrankungen , Nervenerkrankungen(MS;ALS,PArkinson). Festelegte Werte für HGÜ Leitung ist über tausentmal höher als z.B in den Niederlanden. Es gibt keine Erfahrungswerte!

  • Antwort von ulrich Denninger, Freitag, 15.September, 12:33 Uhr

    Dieser Kommendador hat vollständig recht. Außerdem halte ich das für einen großen Unsinn, der den Strom nur unnötig verteuert!!! In der jetzigen Zeit ist dieses Modell schon längst technisch über holt. Unser Land hat doch schon genug Freileitungen?? um den Strom zu transportieren. Und außerdem kann man doch die großen industriellen Stromverbraucher auch an die Küste bauen??

Renate E., Donnerstag, 14.September, 13:18 Uhr

8. Gut so.

Hier hilft nur Einigkeit. Dieses ganze Konzept steht doch auf tönernen Füßen. Man stelle sich vor, man müsste zukünftig nur noch aus erneuerbaren Energien sämtliche Städte und Dörfer mit Energie versorgen. Dagegen sind Russlands Potemkinsche Dörfer Kinkerlitzchen gewesen...

Manfred Bauer. Inhaber Kraftfahrzeugelektrikfirma, Donnerstag, 14.September, 13:08 Uhr

7. Monstertrasse durch unsere Heimat,dem Fichtelgebirge

Die Politik opfert unser Region Nord-Ost -Bayern der Profitgier der Stromkonzerne. Den fehelenden Bedarf dieser Leitung bestätigen auch Experten wie z.B.
Prof.Dr.Christian von Hirschhausen (TU Berlin), Frau Prof. Claudia Kemfert v.Dtsch.Institut für Wirtschaftsforschung. Dreckiger Kohlestrom von Wolmirstedt-Lausitz wird dort eingespeist um von Norden nach Südbayern zu transportieren, keinen Windstrom und somit Klimakiller! Die Investoren kassieren eine Rendite von bis zu 10%p.a.-für die nächsten 40 Jahre, die Kosten zahlt jeder private Stromkunde und die ausländischen Konzerne ( Fa. Tennet-niederländisches Unternehmen) kassiert!! Bei jeder Leitung entstehen elektrische Potential-und Magnetfelder,sowie hochfrequente elektromagnetische Strahlungen. Beim Bundesamt für Strahlenschutz festgelegte Grenzwerte für die HGÜ Leitung ist über tausenfach höher als z.B in den Niederlanden empfohlen (500 ,uT statt 0,4 ,uT).Es gibt keine Erfahrungs-werte. Wir sind die Versuchskaninchen der Republi