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Tote Peggy Mutter appelliert an Öffentlichkeit

Peggys Mutter, Susanne Knobloch, hat sich über ihre Anwältin bei der Öffentlichkeit für die Anteilnahme am Schicksal ihrer Tochter bedankt. Gleichzeitig bat sie um Zurückhaltung und Geduld.

Von: Annerose Zuber

Stand: 07.07.2016

Susanne Knobloch | Bild: picture-alliance/dpa

Kurz nachdem ein Pilzsammler die Skelett-Teile von Peggy in einem Waldstück in Thüringen gefunden hatte, war auch die Mutter, Susanne Knobloch, von der Polizei über den Fund informiert worden. Jetzt scheint das öffentliche Interesse derart groß, dass Susanne Knobloch um Geduld und Zurückhaltung bittet.

"Geben Sie den ermittelnden Behörden und meiner Mandantin Gelegenheit, die aktuellen Entwicklungen zu verarbeiten und Antworten auf die offenen Ermittlungsfragen zu finden."

Rechtsanwältin Ramona Hoyer aus Wettin in Sachsen-Anhalt

Peggys Mutter gab an, sich nicht öffentlich über den Tod ihrer Tochter äußern zu wollen. Sie lebt seit einigen Jahren wieder in Sachsen-Anhalt.

Medienberichte, wonach Susanne Knobloch die sterblichen Überreste ihrer Tochter in der Nähe ihres Wohnorts in Sachsen-Anhalt beisetzen lassen möchte, bestätigte die Anwältin nicht.

Knochen noch nicht freigegeben

Gedenkstein von Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben

Bereits vor einigen Jahren hat die Mutter auf dem Friedhof im oberfränkischen Nordhalben einen Gedenkstein für Peggy aufstellen lassen. Nordhalben liegt nur wenige Kilometer von jenem Waldstück entfernt, in dem ein Pilzsammler am Samstag zufällig Knochen von dem seit 15 Jahren vermissten Mädchen entdeckte.

Wann die sterblichen Überreste von Peggy von der Polizei freigegeben werden, ist momentan noch nicht abzusehen, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken. Momentan werden sie noch in der Rechtsmedizin untersucht.

Chronologie im Fall Peggy


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