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Panne in Forchheim Briefwahlunterlagen ohne Stimmzettel

Am Sonntag wird in Forchheim in einer Stichwahl der neue Oberbürgermeister gewählt. Im Vorfeld gab es allerdings eine Panne – bei rund 3.000 Briefwahlunterlagen fehlten die Stimmzettel.

Stand: 17.03.2016

Mann öffnet Umschlag mit Briefwahlunterlagen (Symbolbild). | Bild: dpa-Bildfunk/Hendrik Schmidt

Entweder im maschinellen Verfahren beim Eintüten, oder auch durch menschliches Versagen sei der Stimmzettel in einigen Wahlbriefen nicht mitgeschickt worden, so Forchheims Bürgermeister Franz Streit (CSU) zum Bayerischen Rundfunk.

Unterlagen neu verschickt

Als sich die Zahl der Beschwerden deswegen häufte, wurden alle Unterlagen neu verschickt. Auch wenn einige Stimmzettel nun doppelt im Umlauf seien, sei ein Wahlbetrug ausgeschlossen, so Streit. Denn: Eine doppelte Stimmabgabe ist nicht möglich. Die Wahlvorstände überprüfen, wer Briefwahl beantragt hat.

Schürr gegen Kirschstein

Am Sonntag gehen der 39-jährige Jurist Ulrich Schürr, aufgestellt von der CSU und den Jungen Bürgern, sowie der 38-jährige Medizintechniker Uwe Kirschstein für die SPD in die Stichwahl. Bei der ersten Wahlrunde vor zwei Wochen war es keinem der insgesamt vier angetretenen Kandidaten gelungen, über 50 Prozent zu erreichen. Rund 24.300 stimmberechtigte Forchheimer Bürger müssen deshalb erneut zur Wahlurne. In Forchheim war der langjährige Amtsinhaber Franz Stumpf (CSU) aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angetreten.


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Oh man, Donnerstag, 17.März, 20:56 Uhr

2.

@Ach So
Zum Glück sind ja Sie frei von Fehlern!!!
Passiert nun mal. Wo Menschen arbeiten

Ach So, Donnerstag, 17.März, 12:46 Uhr

1. Nicht so schlimm

War doch nur eine Wahl.

Wer zahlt die Zusatzkosten?
Doch nicht etwa der Steuerzahler?

Nein, das werden schon die "Verantwortlichen" übernehmen