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Protest gegen Ostbayernring Kein Strommast neben Sportplatz

Die Fichtelgebirgs-Gemeinde Weißdorf im Landkreis Hof will keine Strommasten neben ihrem Sportplatz und einem Neubaugebiet. Das sehen nämlich die Pläne der Stromtrasse des sogenannten Ostbayernrings vor. Der Protest soll nun organisiert werden.

Stand: 19.01.2016

Strommast (Symbolfoto) | Bild: picture-alliance/dpa

"Strommasten direkt neben dem Sportplatz würden den Tod des Vereins bedeuten", so Sportvereinsvorsitzender Hubert Popp auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Um den Protest der Weißdorfer besser zu organisieren, veranstaltet der Sportverein "TuS Weißdorf" am Mittwochabend (20.01.16) eine Infoveranstaltung. Dabei sollen möglichst viele Stellungnahmen gesammelt werden.

Frist bis Ende Januar

Der Netzbetreiber Tennet plant derzeit die Erneuerung der Stromleitungen des 185 Kilometer langen Ostbayernrings von Redwitz (Lkr. Lichtenfels) nach Schwandorf in der Oberpfalz. Im Zuge des Raumordnungsverfahrens müssen Einwände gegen die verschiedenen Trassenvarianten bis spätestens 29. Januar bei der Regierung von Oberfranken eingehen.

Alternative Variante

Die Trassenpläne liegen zurzeit in Rathäusern der betroffenen Gemeinden und Städte aus. Laut diesen Plänen würde eine Variante in unmittelbarer Nähe des Sportsplatzes verlaufen, die vom Gemeinderat einstimmig abgelehnt wurde. Stattdessen favorisieren die Weißdorfer eine weiter südlich verlaufende Variante, die auch abseits vom Nachbarort Sparneck liege. Die Unterlagen sind auch im Internet abrufbar.


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focus, Dienstag, 19.Januar, 13:37 Uhr

2. vorgeschoben

Ich kann noch nicht ganz verstehen, wieso ein Strommast den Tod eines Sportvereins bedeuten soll. Der BR hat bestimmt auch nach dem Hintergrund gefragt und das würde hier zum Verständnis beitragen. Auf den ersten Blick scheint das vom Vereinsvorsitzenden vorgeschoben, weil er im Neubaugebiet ein Baugrundstück zu verkaufen hat oder selbst bauen will.
Es ist halt hier wie überall. Jeder will und braucht den Fortschritt und immer mehr Energie. Die zwangsläufigen Nachteile sollen aber immer die anderen in Kauf nehmen.

Bernhard, Dienstag, 19.Januar, 11:58 Uhr

1. Da hätte und hat die CSU noch genug Arbeit

Oder wollen DIE darauf warten, bis die Energie "vom Himmel regnet".
Aber der ganze andere Unsinn, Leitkultur, Obergrenzen der Zuwanderer, Grenzschließung, Autobahnmaut, Flughafen usw. bringen halt mehr mediale Interesse und auch Wählerstimmen.