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Regierung von Oberfranken Ortsumgehung Stadtsteinach genehmigt

Weniger Lärm und weniger Abgase: Die Regierung von Oberfranken hat den Bau der Ortsumgehung Stadtsteinach (Lkr. Kulmbach genehmigt). Die neue 3,5 Kilometer lange Straße soll außerdem die Verkehrssicherheit erhöhen.

Von: Claudia Stern

Stand: 20.06.2017

ADAC warnt vor Staus an Feiertagen | Bild: picture-alliance/dpa

Durch diese Umgehungsstraße der B303 auf dem Abschnitt Kronach-Bad Berneck soll die Verkehrsbelastung im südlichen Teil von Stadtsteinach um 78 Prozent gesenkt werden. Statt mehr als 8.000 Fahrzeugen täglich sollen laut einer Prognose für das Jahr 2025 nur noch knapp 2.000 durch den Ort fahren.

Mehr Lebensqualität für Anwohner

Gleichzeitig werde der Verkehrsfluss verbessert. Die Umgehung steigere außerdem die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Stadt. Von ihr profitiere damit eine Vielzahl von Bewohnern und Gästen Stadtsteinachs, heißt es in einer Pressemitteilung der Regierung.

Durch Ergänzungen im landwirtschaftlichen Wegenetz könne der landwirtschaftliche Verkehr abseits der Bundesstraße geführt werden. Außerdem würden die Grundstücke in der Nähe der Ortsumgehung bei Bedarf durch Lärmschutzwälle und -wände sowie schalldichte Brückengeländer vor Lärm geschützt.

Bau beginnt, wenn Finanzierung steht

Die Baukosten schätzt das Staatliche Bauamt auf 14 Millionen Euro. Mit dem Bau soll begonnen werden, sobald der Planfeststellungsbeschluss in Kraft getreten ist, die Grunderwerbsverhandlungen abgeschlossen sind und die Finanzierung der Baumaßnahme gesichert ist.

Die Maßnahme ist im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 im "Vordringlichen Bedarf" enthalten. Die Umgehung von Zaubach, die ursprünglich in dem Gesamtprojekt mit enthalten war, ist nun als eigenes Projekt nur noch dem "Weiteren Bedarf" zugeordnet. Der Planfeststellungsbeschluss ist demnächst im Internet auf der Website der Regierung von Oberfranken abrufbar.


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