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Frankische Oberbürgermeister Stadtoberhäupter kamen in Bamberg zusammen

Die fränkischen Oberbürgermeister haben in Bamberg getagt. Sie sprachen unter anderem über fränkische Schüler in Thüringen. Aber auch der Umgang mit muslimischen Bestattungen wurde thematisiert

Von: Heiner Gremer und Oliver Tubenauer

Stand: 23.09.2016

Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner und Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke | Bild: BR-Studio Franken/Heinicke

Die Stadtoberhäupter kamen in Bamberg unter dem neuen Vorsitzenden Harald Fichtner (CSU) aus Hof zusammen. Als Gast nahm auch der parteilose Suhler Oberbürgermeister Jens Triebel teil. Er informierte über fränkische Schüler, die an weiterführenden Schulen in Thüringen unterricht würden. Deren Zahl war in den letzten Jahren gerade an der Ländergrenze angestiegen.

Muslimischen Bestattungen

In Franken gibt es keinerlei Probleme mit muslimischen Bestattungen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die Arbeitsgemeinschaft der fränkischen Oberbürgermeister initiiert hat. Wie Harald Fichtner auf der Tagung sagte, gibt es überall in Franken die Möglichkeit, Verstorbene nach muslimischem Ritual zu beerdigen. Die Mehrheit der Kommunen verfüge außerdem über muslimische Grabfelder.

Meist einvernehmliche Lösungen

Zwar sei es nach bayerischem Recht nach wie vor nicht möglich, sarglose Bestattungen durchzuführen, in der Praxis gebe es aber keine Probleme, ergänzte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke. Gespräche mit den Hinterbliebenen führten praktisch immer zu einvernehmlichen Lösungen.

Kathrin Degmair stellt die Arbeit des BR vor

Gast der Tagung war die Leiterin des BR-Studio Franken, Kathrin Degmair, die über die Darstellung Frankens im Bayerischen Rundfunk referierte. Bambergs OB Andreas Starke hat in den vergangenen Jahren eine deutliche Verlagerung in der Berichterstattung zugunsten Frankens festgestellt. Hinzu käme eine personelle Aufstockung an den fränkischen BR-Standorten, beispielsweise in Bayreuth, so Starke.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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Anna, Freitag, 23.September, 10:42 Uhr

1. Bestattungen

Warum soll wieder einmal Rücksicht auf den muslimischen Glauben genommen werden. Gesetze sollten für ALLE gleich gelten und nicht nur für einzelne. Hätte meinen Vater auch gerne im Wohnzimmerschrank in einer Urne haben wollen, was laut Gesetz aber nicht erlaubt ist. Punkt! Wenn es ihnen so wichtig ist, ist es auch möglich in die Heimat zu fliegen und dort den Verstorben beizusetzen, aber bitte auf Kosten der Muslime!!!!