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Forschungsprojekt in Hof Ursachen für Clusterkopfschmerzen im Fokus

Woher kommen Clusterkopfschmerzen und Migräne-Anfälle? Und wie können diese behandelt werden? Das sind die Fragen, die ein Forschungsprojekt klären soll, an dem sich die Hochschule Hof beteiligt. Betroffene werden dabei selbst zu Forschern. Von Christiane Scherm

Von: Christiane Scherm

Stand: 21.07.2017

Eine junge Frau mit Kopfschmerzen. | Bild: colourbox.com

Bei dem Projekt "Clusterkopfschmerzen erforschen" würden Betroffene zu Erforschern ihrer eigenen Beschwerden, teilt die Hochschule mit. Das Institut für Informationssysteme wird auslösende Faktoren für Clusterkopfschmerz- und Migräneanfälle sowie Wirksamkeit und Methoden der Akutbehandlung erforschen.

Kopfschmerzen melden

Betroffene melden ihre Anfälle kontinuierlich auf einer Plattform im Internet und beteiligen sich aktiv an der Auswertung. So soll ein ausführliches Bild über die bislang nur wenig erforschten Clusterkopfschmerzen entstehen.

Web-Tipp

Wer an den Projekt teilnehmen möchte, kann sich beim Migräne-Radar registrieren.

Bildungsministerium fördert das Projekt

Projektpartner sind die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein und die Universitätsmedizin Rostock. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt bis Ende 2019 mit knapp 280.000 Euro. Es ist eines von 13 geförderten Forschungsprojekten in Deutschland, bei denen normale Bürger zusammen mit Wissenschaftlern forschen.


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Anne, Donnerstag, 27.Juli, 12:41 Uhr

1. Mit Clusterkopfschmerzen ist nicht zu spaßen...

Mein Mann hatte längere Zeit Clusterkopfschmerzen und es war für ihn eine echte Qual! Von Arzt zu Arzt sind wir gegangen, doch keiner konnte uns wirklich helfen, bis wir auf eine Praxis in Ostfriesland gestoßen sind. Ist zwar ein bisschen weit aus München, aber wir wollten es versuchen. Die Menschen dort sind so nett und nehmen sich echt Zeit für einen. Das Wichtigste ist, dass sie meinem Mann helfen konnten. Wir gehen noch des Öfteren hin, um die Behandlung fortzusetzen. Mein Mann kann wieder sein Leben genießen und muss sich nicht mehr fürchten. Die Praxis haben wir hier gefunden [Link entfernt] Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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