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Fastenzeit in Franken CO2-Fasten-Staffel geht in die zweite Runde

Fasten in Franken – das heißt nicht etwa Verzicht auf Alkohol, Schokolade oder das Smartphone. Bereits zum zweiten Mal startet am Aschermittwoch in der Metropolregion Nürnberg die CO2-Fasten-Staffel. Bis zum 31. März versuchen die Fastenden, so wenig CO2 wie möglich zu produzieren.

Von: Kristina Kreutzer

Stand: 14.02.2018

CO2-Fasten-Staffel | Bild: Metropolregion Nürnberg

Im vergangenen Jahr war es noch ein Experiment. Heuer geht sie mit deutlich mehr Teilnehmern in die zweite Runde: die CO2-Fasten-Staffel des Initiativkreises der Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Metropolregion Nürnberg. Von Aschermittwoch (14.02.18) bis Karsamstag (31.03.18) stellen sich Fastende der Herausforderung, ihren persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Plastikfrei und ohne Auto

Die Teilnehmer der CO2-Fasten-Staffel wollen zeigen, dass es auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen des Alltags möglich ist, Klimaschutz aktiv zu leben. Das Ziel: Im Alltag so wenig CO2 wie möglich verursachen und herausfinden, in welchen Lebensbereichen sich ressourcenschonendes Verhalten umsetzen lässt. Die Herausforderung wird individuell gewählt. Beispielsweise verzichten die Fastenden auf das eigene Auto, kaufen plastikfrei ein, ernähren sich vegetarisch, tauschen anstatt zu kaufen oder verzichten auf den Wäschetrockner.

Erfahrungsberichte im Internet

Im vergangenen Jahr haben sich an der CO2-Staffel nur Klimaschutzmanagerinnen und -manager aus den Landkreisen beteiligt. In diesem Jahr sind auch Bürger der einzelnen Kommunen dabei. An jedem der 46 Fastentage werden auf der Internetseite der CO2-Fasten-Staffel Erfahrungsberichte von CO2-Fastenden veröffentlicht, die danach den Staffelstab symbolisch weitergeben. Auf der Webseite zum Projekt können die Beiträge kommentiert und diskutiert werden. In den einzelnen Städten und Gemeinden finden während der Fasten-Staffel außerdem zahlreiche Begleitveranstaltungen statt.

Stichwort: CO2-Fasten-Staffel

Die CO2-Fasten-Staffel ist ein Klimaschutzprojekt des Initiativkreises der  Klimaschutzmanager/innen in der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN), der dem metropolitanen Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung angegliedert ist. Im Initiativkreis sind 25 Kommunen und Landkreise sowie eine Arbeitsgemeinschaft und kirchliche Umwelt- bzw. Klimaschutzbeauftragte vertreten.


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Susanne, Mittwoch, 14.Februar, 11:57 Uhr

1. CO²-Fasten

Super, da gibt es ganz viele Möglichkeiten im Alltag. Mit dem Stadtbus in die Schule statt mit dem SUV, keinen SUV kaufen, sondern für die Innenstadt einen Kleinwagen, Seife statt Duschgel - spart Verpackung, von allen Dingen, die man benutzt, einfach nur mal 80 % verwenden - Waschmittel, Seife, Spülmittel, etc - spart Verpackung und CO² schon in der Herstellung, da weniger Produktion, selber kchen statt Fertiggerichte, etc. etc. etc. es ist so einfach, man muss nur denken und machen, nicht immer auf die anderen warten. Übrigens: Die vielen Smartphones im Daueronlinebetrieb brauchen wahnsinnig viel Strom, drum sinkt der Verbrauch in Deutschland auch kaum. Ausschalten!!! Man verpasst nichts, wenn man mal drei Stunden nicht online ist. Und die 2798 Freunde auf Facebook werden es auch verkraften.