17

Bayerischer Blitzmarathon Positive Bilanz in Oberfranken

Die Oberfränkische Polizei zieht nach dem 5. Bayerischen Blitzmarathon eine positive Bilanz. Rund 150 oberfränkische Polizisten überwachten 24 Stunden lang in der Region die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Das Ergebnis: zwei Prozent der gemessenen Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs.

Stand: 20.04.2017

Polizist mit Blitzer an einer Straße mit Schulkindern | Bild: picture-alliance/dpa

Die Polizei erklärt sich den niedrigen Wert durch die umfangreichen Ankündigungen im Vorfeld des Blitzmarathons. Insgesamt wurde in Oberfranken bei fast 25.000 Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen. Davon waren 501 Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Spitzenreiter im Landkreis Coburg

Die deutlichste Geschwindigkeitsüberschreitung maßen Polizisten auf der B4 bei Kaltenbrunn – dort waren ein Autofahrer mit 164 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer unterwegs. Ihn erwartet, neben zwei Punkten in Flensburg und einem zweimonatigen Fahrverbot, rund 900 Euro Geldbuße. Neben den Geschwindigkeitsverstößen deckten die Beamten bei den Kontrollen noch eine Vielzahl weiterer Ordnungswidrigkeiten und auch einige Straftaten auf. So war bei der Kontrollstelle in Speichersdorf der Fahrer eines tschechischen Sattelzuges ohne in Deutschland gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

Bilanz der oberfränkischen Polizei

Im Bereich Bamberg (Stadt und Lkr. Bamberg, Lkr. Forchheim) waren von knapp 4.000 gemessenen Fahrzeugen 100 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. 177 von knapp 8.000 gemessenen waren es im Bereich Bayreuth (Stadt und Lkr. Bayreuth, Lkr. Kulmbach). Im Bereich Coburg (Stadt und Lkr. Coburg, Lkr. Kronach und Lichtenfels) waren 127 (Gemessen: 7.154) zu schnell. Und im Bereich Hof (Stadt und Lkr. Hof, Lkr. Wunsiedel) waren 94 Verkehrsteilnehmer mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs (Gemessen: 6.013).


17