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Bayerns Straßen sicherer machen Blitzer-Offensive gegen Raser gestartet

Im Juli will das bayerische Innenministerium verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Alle Polizeidienststellen sollen dabei ihr Maßnahmen erweitern und dabei helfen, Raser zu stoppen.

Von: Patricia Reichel

Stand: 08.07.2016

Die Blitzer-Offensive startete am Freitag (08.07.16) an der B505 in Höhe Schweinbach im Landkreis Bamberg – dort wurde im Beisein von Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann verstärkt geblitzt.

Danach soll es den kompletten Juli im ganzen Freistaat verstärkt Geschwindigkeitskontrollen geben. Anders als bei früheren Blitz-Marathons werden die Standorte der Kontrollen diesmal nicht bekannt gegeben.

Zu viele Raser - zu viele Tote

Wie ein Ministeriumssprecher dem Bayerischen Rundfunk sagte, gehe es nicht darum, die Staatskassen zu füllen, sondern ein Umdenken bei den Rasern zu bewirken. Rund ein Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern gehen auf Raser zurück. 177 Menschen starben 2015 auf Bayerns Straßen wegen überhöhter Geschwindigkeit, sagte ein Sprecher.

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qw, Montag, 11.Juli, 08:18 Uhr

7. Tempolimit auf Autobahnen

Warum kommt in D nicht endlich ein Tempolimit auf Autobahnen, wie in anderen EU-Ländern?
Wenn schon, dann auch bitte doch konsequent! Ach ja, die bay. Autolobby.
Herrmann solte dieses Kasperltheater einfach lassen.

as, Samstag, 09.Juli, 09:18 Uhr

6.

Abstandsmessungen auf Landstrassen wären auch nicht verkehrt.

Feicht, Freitag, 08.Juli, 21:02 Uhr

5. Überdruss

Ich kenne sehr viele Leute, die genau wie ich, die Raser satt haben.
Sie gefährden andere Menschen, belästigen sie, belasten sie mit Lärm und Gefahr.
Es ist allerhöchste Zeit, dass dagegen vorgegangen wird!
Keiner braucht jammern oder über Abzocke klagen, denn jeder kennt die Regeln und wenn er auf die Regeln pfeift, dann hat er zu zahlen oder das Auto stehen zu lassen.
So einfach ist das!

  • Antwort von ramazoti, Samstag, 09.Juli, 14:08 Uhr

    Stimme Ihnen vollkommen zu.

Olaf bartelt, Freitag, 08.Juli, 12:20 Uhr

4. Scheinheilig

Wenn mit der gleichen Begeisterung mal die lebensgefährliche Anarchie vorwiegend internationaler LKW-Fahrer und deren Parkverhalten an und auf Ein- und Ausfahrten an Autobahnen und Gewerbegebieten, deren Ignoranz von Geschwindigkeitsbeschränkungen, Überholverboten Parkverboten und Abstandsregelungen verfolgt würde, dann ware mir bedeutend wohler. So bleibt es ein bequemes Abzocken (meist) braver Steurzahler. Das hat "Geschmäckle".

  • Antwort von Ben, Freitag, 08.Juli, 22:38 Uhr

    ...machen Sie mal 1 Woche den Job eines Fernfahrers und du wirst anders drüber denken. Mit nem 40-Tonner im Abendverkehr nen Parkplatz finden ist in etwa so schwer wie für Sie mit Autoanhänger parken...

  • Antwort von Mike, Sonntag, 10.Juli, 19:45 Uhr

    Lkw Fahrer machen das nicht in der Freizeit, sie machen das um sich und ihre Familie zu ernähren. Wie oft liest man, dass irgendwelche Naturschützer und Lkw Hasser neue Parkplätze verhindern wollen und auch verhindern. Sie gehören anscheinend auch dazu. Sonst würden Sie nicht so über diesen Berufsstand herziehen. Gäbe es nicht so Menschen wie Sie, hätten die Fahrer mehr Pakrplätze und müssten nicht gefährlich in Ein- u. Ausfahrten parken. Auch Sie tragen dazu bei, dass dieser Berufsstand nicht die wohlverdiente Freizeit erhält und letztendlich Unfälle entstehen. Genau wegen solchen Leuten! Bedenken Sie: diese Fahrer ermöglichen Ihnen ein Leben in Wohlstand und Lidl, Aldi usw. werden durch diese Menschen beliefert.

Klabuster, Freitag, 08.Juli, 10:30 Uhr

3. Tja, woanders...

Umdenken bei Rasern ? Träumt weiter. Helfen würde folgendes : Neulich in der Schweiz wurde jemand innerorts mit 183 Km/h geblitzt. Noch vor Ort wurde das Fahrzeug beschlagnahmt, der Führerschein entzogen und es gibt bis zu 4 Jahre Knast. Das wär doch auch mal was für uns. Unsere Strafen für zu schnelles Fahren sind viel zu lasch. Ausserdem sollte das Bussgeld nach Gehalt gestaffelt werden. Was juckt einen Millionär ne Buße von 100 € ?

  • Antwort von Willibaldy, Sonntag, 10.Juli, 20:23 Uhr

    Unsere Justiz ist ja auch weltberühmt. Wegen der Laschheit. Mehr kann man dazu nicht schreiben - denn gerade spezielles Rasen wird in Deutschland regelrecht gefördert durch ein zu geringes Strafmaß...