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Bienenseuche im Landkreis Bayreuth Sperrbezirk wegen "Amerikanischer Faulbrut"

Im Gemeindegebiet Speichersdorf im Landkreis Bayreuth ist die Bienenseuche "Amerikanische Faulbrut" ausgebrochen. Da die Krankheit ganze Völker ausrottet, hat das Landratsamt Bayreuth nun einen Sperrbezirk um Speichersdorf festgelegt.

Von: Kristina Kreutzer

Stand: 19.05.2017

Biene beim Pollensammeln | Bild: picture-alliance/dpa

Die Bienenkrankheit wird durch Bakterien ausgelöst und infiziert die Brut der Bienen. Sind die Larven einmal infiziert, sterben sie ab und werden zersetzt. Dadurch stirbt nach und nach das ganze Bienenvolk.

Keine Gefahr für den Menschen

Sperrbezirk rund um Speichersdorf

Sie stellt zwar keinerlei Gefährdung für die erwachsene Biene, den Menschen oder andere Lebewesen dar. Trotzdem ist die "Amerikanische Faulbrut" eine anzeigepflichtige Bienenseuche. Das heißt: Sobald der Verdacht besteht muss der Amtstierarzt informiert werden.

Bienenvölker müssen untersucht werden

Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk müssen daher unverzüglich auf "Amerikanische Faulbrut" untersucht werden, teilte das Landratsamt Bayreuth mit. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, WabenabfäIle‚ Wachs, Honig, Futtervorräte‚ Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Bienenvölker oder Bienen dürfen zudem nicht in den Sperrbezirk gebracht werden.


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