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Bayreuth "Bombastischer Sommer" für die Stadt

Der Sommer läuft für die Stadt Bayreuth hervorragend. Die Übernachtungszahlen sind angestiegen. Das liegt allerdings weniger an den nun beendeten Festspielen.

Von: Kristina Kreutzer

Stand: 28.08.2016

Landesgartenschau Bayreuth  | Bild: BR-Studio Franken/Anja Bischof

Offizielle Übernachtungszahlen gibt es erst Anfang Oktober. Dennoch könne man bereits sagen, dass der Sommer für Bayreuth "bombastisch" gelaufen sei, so der Bayreuther Tourismus-Chef Manuel Becher im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Statt der Festspiele scheint dafür aber vielmehr die Landesgartenschau verantwortlich zu sein. Die Gartenschau ist seit April und noch bis zum 9. Oktober in der Stadt zu sehen.

"Wir sind sehr zufrieden und sind auf dem Weg zu einem Übernachtungsrekord."

Manuel Becher, Tourismuschef Bayreuth

Auf ein Neues im nächsten Jahr

Am Sonntag (28.08.16) ist am Festspielhügel der letzte Vorhang gefallen. Für die Stadt selbst seien die Festspiele so gelaufen wie die Jahre zuvor, heißt es aus dem Rathaus. Lediglich bei der Premiere habe es nach den  Ereignissen in München und Ansbach einige Änderungen gegeben.

So war in diesem Jahr kein roter Teppich vor dem Königsportal ausgerollt und auch das bayerische Kabinett war aus Pietätsgründen nicht angereist. Die Stadt hatte dadurch 60 Karten finanziert, die nicht einlöst wurden. Die freien Plätze sorgten für Unverständnis und Unmut vor allem unter Wagnerianern.

Der Hügel und das Sicherheitskonzept

Das viel diskutierte Sicherheitskonzept habe sich nach Anfangsschwierigkeiten in großen Teilen bewährt, so der Pressesprecher der Bayreuther Festspiele, Peter Emmerich im Gespräch mit dem BR. Verbesserungsbedarf sei vorhanden, so müsse beispielsweise die Situation für Gehbehinderte dringend überarbeitet werden, so Emmerich weiter.

Gespräche zwischen Stadt, Polizei und den Festspielen sind für Oktober geplant. Sicher ist aber schon, dass es auch im kommenden Jahr wieder ein Sicherheitskonzept geben werde. Vor allem die Personenkontrollen und der Zaun haben sich bewährt, so Emmerich. Dieser hätte vor allem den Technikern freiere Arbeitsflächen geschaffen und somit auch ein "sichereres Arbeiten" für sie bedeutet, so der Pressesprecher.


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