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Besucher-Plus Spielbank Bad Steben soll besser vermarktet werden

Die Spielbank Bad Steben zieht immer mehr Besucher an: Bis September kamen rund zehn Prozent mehr Gäste als im gleichen Zeitraum 2016. Die Spielbank soll künftig noch mehr für den Tourismus der Region vermarktet werden.

Von: Annerose Zuber

Stand: 15.09.2017

Rainer Maria Jilg vor dem Glücksspielautomat | Bild: BR

Chefin Friedrike Sturm in Bad Steben mit Politikern, Tourismus-Fachleuten und Vertretern der Kurklinken getroffen hat.

"Die Spielbank Bad Steben ist ein Alleinstellungsmerksmal für die ganze Region. Sie bietet neben dem Spiel noch eine Vielzahl von kulturellen Events."

Friederike Sturm, Spielbank-Chefin

Zusammenarbeit intensivieren

Das vielfältige Angebot soll künftig durch Zusammenarbeit mit den Hotels, aber auch mit Firmen der Region verstärkt in die Öffentlichkeit getragen werden. Die „Runden Tische“ finden in allen neun bayerischen Spielbanken statt - auf Anregung des für die Spielbank zuständigen Finanzministeriums.

Das Casino hält sich

2016 kamen rund 30.000 Besucher in die Spielbank Bad Steben. Das aufsehenerregende wellenförmige Casino-Gebäude von Star-Architekt Meinrad von Gerkan, der auch den Berliner Hauptbahnhof entworfen hat, wurde 2001 vom Freistaat als strukturpolitische Maßnahme in dem kleinen oberfränkischen Staatsbad eröffnet – und hält sich seitdem trotz wiederholter Schließungsforderungen des Obersten Rechnungshofs.

Starke Konkurrenz

Anfangs lag das Betriebsdefizit bei rund drei Millionen Euro im Jahr, 2016 konnte es auf 1,95 Millionen Euro gesenkt werden. Von den insgesamt neun Spielbanken des Freistaats schreiben nur die Spielbanken in Bad Wiesee, Feuchtwangen und Garmisch-Partenkirchen schwarze Zahlen. Die Nähe zu Tschechien, das Rauchverbot in Bayern und auch die sprunghaft angestiegene Konkurrenz durch private Spielhallen machten in den letzten Jahren gerade den Spielbanken Bad Steben und Bad Kötzing zu schaffen.  


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Kommentare

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Wolfgang, Samstag, 16.September, 15:52 Uhr

1. Schliesssen, unnötig, eine Konkurenz für seriöse Gastronomie!

Glaubt jemand wirklich daß ohne bayrische Spielbanken nennenswert "Taschengeld" von hiesigen Bürgern und anderen Europäern stattdessen im aussereuropäischen Ausland ausgeben wird?