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Arbeitsmarkt Oberfranken Gute Entwicklung – aber viele Wegziehende

Der positive Trend am oberfränkischen Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die Branchenstruktur wirkt sich positiv aus. Aber: Die Stadt Hof hat bayernweit die höchste Arbeitslosenquote.

Von: Stanislaus Kossakowski

Stand: 30.11.2016

Symbolbild: Das Wappen von Oberfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR

Die Zahl der Arbeitslosen ging leicht zurück – um 345 auf 20.153. Die Arbeitslosenquote sank damit auf 3,4 Prozent. Das ist ein Wert, der um 0,1 Prozentpunkte besser ist als vor einem Jahr. Zu dieser Entwicklung "hat natürlich auch der demographische Wandel beigetragen", erklärt der der stellvertretende Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Klaus Beier. Er meint damit den Rückgang von Arbeitslosigkeit durch den Wegzug von Menschen.

Hof ist bayernweites Schlusslicht

Doch sei erfreulich, dass der Abbau sozialversicherungspflichtiger Jobs zurückgehe. Den Grund dafür sieht Beier in der Vielfalt der oberfränkischen Branchenstruktur, die sich jetzt positiv auswirke. Unter den Landkreisen ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor im Kreis Bamberg am niedrigsten. Die Arbeitslosenquote liegt dort bei 2,3 Prozent. Am höchsten ist sie im Kreis Wunsiedel mit 4,4 Prozent. Die höchste Quote in ganz Bayern verzeichnet mit 6,9 Prozent hingegen die Stadt Hof, was laut Regionaldirektion stark auf die dort gestiegene Zahl an arbeitslos gemeldeten Flüchtlingen zurück zu führen sei.


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