Hofer Kinderfilmfest Publikumspreis an "Ein Tick anders"
Die über 2.500 kleinen und großen Besucher des Hofer Kinderfilmfestivals haben entschieden: Sie wählten in diesem Jahr den Film "Ein Tick anders" über eine 16-Jährige mit Tourette-Syndrom zum besten Film des Kinderfilmfestes.
Beim 23. Kinderfilmfest in Hof haben die Kinder und erwachsenen Besucher mit ihrer Eintrittskarte über die Filme abgestimmt. Nach dem Filmbesuch werfen die Zuschauer ihre Tickets, je nachdem wie sie ihnen gefallen haben in mit Smileys gekennzeichnete Eimer. Mit (:-), :-! und :-() entscheiden sie, welcher Film gewinnt. In diesem Jahr hat der Film "Ein Tick anders" des Regisseurs Andreas Rogenhagen das Rennen gemacht.
"Schluckauf im Gehirn"
In dem deutschen Film aus dem Jahr 2010 geht es um Eva, die das Tourette-Syndrom hat. Wenn sie einen "Schluckauf im Gehirn" hat, zuckt ihr Gesichn oder sie bombardiert ihre Gegenüber mit obszönen Beschimpfungen. Weil sie in solchen Momenten ihr Umfeld verstört, meidet Eva Menschen und schmeißt die Schule. Dennoch ist die Jugendliche nicht unglücklich, denn ihre Familie gibt ihr Halt. Als ihr Vater jedoch arbeitslos wird, muss Eva reagieren, ihre Angst überwinden und sich einen Job suchen.
18 Filme beim Festival
Etabliertes Kinderfilmfestival
Der Publikumspreis des Hofer Kinderfilmfests stellt die Miniaturausgabe eines Super-8-Projektors dar. Das "Kifife" Hof gehört seit über 20 Jahren zu den etablierten Film-Festivals für Kinder in Deutschland.
Nach "Ein Tick anders", der für Menschen ab zwölf Jahre geeignet ist, kam die Zeichentrickproduktion "Lotte und das Geheimnis der Mondsteine" auf Platz zwei, vor dem norwegischen Film "Knerten traut sich". Neben den 18 Filmen aus unterschiedlichen Genres gab es auch wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm: So gab es Schminkaktionen, Patomimen und die Möglichkeit sich mit Filmemachern zu unterhalten und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

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