BR-Fernsehfilm Abenteuer Senegal mit Erzbischof Schick
"Abenteuer Senegal – Mit Erzbischof Schick in Westafrika“ heißt ein neuer Fernsehfilm des Bayerischen Rundfunks. Am 23. Januar wird er in der Reihe "stationen.Dokumentation" zu sehen sein.
Am Donnerstagnachmittag (17.01.13) wurde die BR-Produktion vor ihrer eigentlichen Ausstrahlung der Presse vorgestellt. Dem Bamberger Erzbischof gefiel die farbenprächtige Produktion. Gemeinsam mit Journalisten und den Filmmachern sah er die Produktion im Bischofshaus an.
"Ein ganz hervorragender Film, er ist schön geworden."
Ludwig Schick, Bamberger Erzbischof.
Der Film ist Länderkunde einmal anders: Weder staubtrocken noch in Schwarz-Weiß-Malerei. Ja, dieser Film "Abenteuer Senegal – Mit Erzbischof Schick durch Westafrika" besticht durch ausgesprochene Farbenpracht und professionell eingefangene Impressionen aus Bambergs Partnerbistum Thiès, gepaart mit Informationen über Probleme, Hürden, aber auch Fortschritten in der Entwicklungshilfe. Das Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks freute sich über die Anerkennung ihrer Arbeit durch den Erzbischof: Filmautorin Elisabeth Möst, Kameramann Michael Ackermann und Kameraassistent Christof Schneider.
Unterwegs mit dem "Außenminister"
Sieben Tage lang waren sie mit Schick im vergangenen November durch den Senegal gereist. Und das in doppelter Funktion: Der BR wollte die Diözesanpartnerschaft Bamberg – Thiès beleuchten, aber auch den Erzbischof in seinem Amt als "Außenminister“ der Deutschen Bischofskonferenz begleiten. Verblüfft stellte das BR-Team fest, "dass der weiße Bischof aus Bayern im Senegal kein Unbekannter ist“, wie Autorin Möst bemerkte. Überall schlugen ihm Herzlichkeit und Gastfreundschaft entgegen. Großes Vertrauen in seine Hilfsbereitschaft und Sachkenntnis. Kein Wunder, denn Erzbischof Schick war bereits acht Mal in Thiès, hat dort aus seiner Stiftung "Brot für alle Menschen“ ein Frauenprojekt ins Leben gerufen, dem sich auch der Film widmet.
Hinter den Kulissen
Die Dokumentation liefert wunderschöne Bilder von Menschen in ihrer traditionellen Kleidung, von quirligen Kindern und buntem Marktreiben, innige Gottesdienstfeiern. Dabei bleibt sie nicht an dieser Oberfläche, sondern schaut hinter die Kulisse. Ohne Mitleidheischerei geht der Film auf die Sorgen dieses armen Landes ein. Auf die durch Dürre und Wassermangel belastete Landwirtschaft zum Beispiel. Auf die mangelnde medizinische Versorgung. Auf Landkauf durch internationale Konzerne.
Positive Seiten
Doch auch die positiven Seiten Senegals kommen nicht zu kurz. Szenen sind zu sehen, in denen Christen und Muslime freundschaftlich miteinander im Gespräch sind. In denen Frauen als Hoffnungsträgerinnen auch als Kleinunternehmerinnen für ihre Familien sorgen. In denen Schüler gezeigt werden, die dank der Patenschaften durch Bamberger eine Zukunftsperspektive haben. Immer mitten drin ist der Erzbischof mit grundlegenden Aussagen zur Entwicklungszusammenarbeit oder zur Partnerschaft, was den Stellenwert des Filmes noch erhöht.
Motor der Partnerschaft
Dass dieser Fernsehfilm eine runde Sache geworden ist, geht auch auf das Konto von Alois Berner, der die Tour organisiert hatte. Er ist ein wesentlicher Motor der Diözesanpartnerschaft, kennt den Senegal seit Jahrzehnten wie seine Westentasche. "Alois Berner hat uns Pisten und Wege freigeschaufelt", erklärte Elisabeth Möst, die den früheren Entwicklungshelfer aus Saugendorf bei Waischenfeld im Film auch zu Wort kommen lässt. Möst spricht von einem authentischen Film, "nichts ist gestellt", betonte die Autorin, die für den Dreh zum ersten Mal im Senegal war.
Sendezeit
Der Film "Abenteuer Senegal – Mit Erzbischof Schick in Westafrika" wird in der Reihe „stationen. Dokumentation“ am Mittwoch, 23. Januar, um 19.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen gezeigt.

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