Große Pläne "Fränkische Woche" statt "Tag der Franken"
Statt den Tag der Franken wie bisher an einem Wochenende in einem Ort zu feiern, will der Bezirk Oberfranken in diesem Jahr eine "fränkische Woche" organisieren. Viele verschiedene Orte sollen sich daran beteiligen.
Zwar soll es wie auch in den vergangenen Jahren am 7. Juli einen zentralen Festakt in Bayreuth geben. Nichtsdestotrotz sollen sich möglichst viele fränkische Orte an den Feierlichkeiten beteiligen. Der Tag der Franken solle sich dabei an Veranstaltungen wie dem internationalen Museumstag oder dem Tag des offenen Denkmals orientieren, sagte Bezirkstagspräsident Günther Denzler. Der Festtag solle eine Strahlkraft weit über den Veranstaltungsort Bayreuth hinaus entwickeln.
"Der Tag der Franken soll zu einem wirklichen Fest für ganz Franken werden."
Günther Denzler, Bezirkstagspräsident Oberfranken
Festtag auch für Wagner und Jean Paul
Die Veranstaltungen in der Festwoche sollen in diesem Jahr das fränkische Kulturleben präsentieren: Nach Worten des Bezirksheimatpflegers Günter Dippold werden dabei die Themen Sprache und Musik im Mittelpunkt stehen. Schließlich habe Oberfranken in diesem Jahr zwei Jubiläen zu feiern: den 200. Geburtstag des Komponisten Richard Wagner und den 250. Geburtstag des Dichters Jean Paul.
Hintergrund "Tag der Franken"
Der "Tag der Franken" wird in Bayern nach einem Landtagsbeschluss offiziell seit dem Jahr 2006 gefeiert, und zwar abwechselnd in den drei fränkischen Regierungsbezirken. Historischer Hintergrund dieses Fränkischen Feiertags ist die Gründung des Fränkischen Reichskreises am 2. Juli 1500.

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