Nachrichten

Osrams geplanter Börsengang Sorge um Arbeitsplätze in Eichstätt

Die Siemens Hauptversammlung entscheidet an diesem Mittwoch in München über den geplanten Börsengang der Tochterfirma Osram. Die IG-Metall befürchtet Stellenstreichungen - auch für die 700 Beschäftigten am Standort Eichstätt.

Stand: 23.01.2013
Verpackte Energiesparlampen von Osram | Bild: picture-alliance/dpa

Für die IG Metall ist der Fall klar: Der Lampenhersteller soll für den Börsenmarkt aufgehübscht werden. Das Unternehmen hatte schon im vergangenen Jahr angekündigt, allein in Deutschland 1.400 Arbeitsplätze abbauen zu wollen. Auch die Osram-Beschäftigten in Eichstätt müssten um ihren Job bangen, da ist sich Bernhard Stiedl von der IG Metall in Ingolstadt sicher.

"Osram hat angekündigt, in der ersten Welle in Eichstätt 'nur' 20 Arbeitsplätze abbauen zu wollen. Dazu muss man aber sagen, dass in der Vergangenheit schon Restrukturierungsmaßnahmen in Eichstätt durchgeführt worden sind, wo wir über rund zehn Prozent der Arbeitsplätze sprechen, die in den letzten Jahren schon abgebaut worden sind."

IG Metall-Sprecher Bernhard Stiedl

Das Unternehmen will dazu keine konkreten Angaben machen. Sollte das Halogenlampen-Verbot in zwei Jahren tatsächlich kommen, könnten die Hälfte der 700 Arbeitsplätze in Eichstätt überflüssig werden.


0

Keine Kommentare mehr möglich.

andreas, Mittwoch, 23.Januar, 23:40 Uhr

1. aus für hallogenlampen

die zukunft gehört den kerzen. kein blackout, keine strompreissteigerungen, kein quecksilber in den leuchtröhren. war alles gut gemeint, herr edison, aber am ende setzt sich durch, was am besten ist.