Isartal Verwaltung will Zäune gegen Steinschlag
Das Münchner Baureferat will am Isarhang Steinfangzäune aufstellen. Noch im Januar sollten sie im Naturschutzgebiet entlang der Isar stehen. Doch der Bund Naturschutz hat dagegen geklagt.
Die Fangzäune und Netze sollen den Bereich zwischen dem Tierpark Hellabrunn und der Grünwalder Brücke sichern. Denn das Baureferat befürchtet, dass Spaziergänger von losen Steinen, die den Hang hinunterfallen, getroffen werden könnten. Dem Bund Naturschutz geht das deutlich zu weit. In einem Naturschutzgebiet gälten andere Regeln als in einer öffentlichen Grünanlage, so ein Sprecher.
Bund Naturschutz fürchtet um Uhus und alte Bäume
Die Umweltschützer befürchten massive Einschnitte in den Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Uhus zum Beispiel würden durch die Bauarbeiten bei der Aufzucht ihrer Jungen gestört und könnten die Brutplätze für immer aufgeben. Auch zahlreiche alte Bäume könnten dem Umbau zum Opfer fallen. Der Bund Naturschutz will die Bauarbeiten jetzt per Gericht stoppen. Das Baureferat hält an seinen Plänen fest und verweist auf ein externes Gutachten, das die Gefahr für Spaziergänger bestätigt.

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Klaus Guntrum, Freitag, 18.Januar, 11:25 Uhr
7. Uhu-Artikel
Eine interessante Darstellung. Mehr davon wäre schön.
Reinhold Hofer, Freitag, 18.Januar, 09:47 Uhr
6. Steinschlagzaun Isartal
Guten Tag,
Ich habe mittlerweile bemerkt, dass die Spaziergänger nicht mehr schauen können, was sich vor und unter ihren Füssen befindet. Da wird getwittert und gefacebookt während des gehens, aber keiner schaut mehr wirklich, wo er seine Plattfüsse hinsetzt. Wenn er/sie schon in einem Tal spazieren gehen will, dann sollte man doch schon vorher wissen, dass was runterkommen kann, speziell nach einer Schlechtwetterperiode. Deswegen halte ich einen Zaun für völlig blödsinnig, warum einen Zaun, eine massive Betonmauer ist noch sicherer.
Grüsse sendet, Reinhold aus Brasilien
Iphigenia, Donnerstag, 17.Januar, 18:01 Uhr
5. Zäune gegen Steinschlag
Ich wohne an besagten Ort und gehe dort wöchtlich mehrmals spazieren. Noch niemals ist es mir in den Sinn gekommen, dass es sich dort um Ort handelt, der gefährlich ist. Der Spazierweg ist immer zwischen 20 und 50 m von der Wand aus dem Naturkonglomerat entfernt. Außerdem handelt es sich dabei um ein sehr hartes Gestein, das nicht leicht abbricht. Desweiteren ist dieser Hang inmitten von Bäumen, einer permanent liegenden Laubschicht und wachsender Vegetation, diese würde einen möglichen Steinschlag sowieso abbremsen. Das manche Leute abseits der Wege Mountainbiken oder Dirtbiken sollte einfach unter eigener Gefahrennahme geschehen.
Die Idee diese schöne und ruhige Ecke der Münchner Isarstrecke zu bezäunen kann nur aus Langeweile einiger Baureferatmitarbeiter entsprungen sein.
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