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Mordversuch an Münchner Obdachlosen Tatverdächtiger in Rom verhaftet

Wenige Wochen, nachdem an der Münchner Hackerbrücke ein Mordversuch an einem Obdachlosen begangen wurde, konnte sein Schwager, der dringend tatverdächtigt ist, verhaftet werden.

Stand: 29.11.2016

Hackerbrücke in München | Bild: BR / Ernst Eisenbichler

Der 37 Jahre alte Obdachlose wurde in Rom verhaftet und laut Polizei inzwischen nach Deutschland ausgeliefert. Vor der Münchner Mordkommission soll er die Tat weitgehend gestanden haben. Offenbar waren familiäre Zwistigkeiten ein Motiv für den Angriff auf den 55 Jahre alten Obdachlosen. Der Angegriffene ist inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Familienstreit an der Hackerbrücke


Am 17. Oktober war es kurz nach 21 Uhr an der Hackerbrücke nahe dem Münchner Hauptbahnhof zu einem heftigen Streit zwischen zwei obdachlosen Rumänen gekommen. Dieser eskalierte und führte schließlich zu einem Mordversuch an dem 55jährigen. Der Angegriffene erklärte danach der Polizei, dass er von seinem Schwager angegriffen wurde. Daraufhin wurde ein europäischer Haftbefehl erlassen. Am 12. November war der mutmassliche Täter in einer Polizeikontrolle aufgeflogen. Er wurde jetzt dem Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium Münchnen vorgeführt.


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